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Bundesweit einmalig Niedersachsen bringt Umwelt und Natur via App aufs Handy

Mit diesen Bildern wirbt das Umweltministerium für die neue App. Sie steht in den App-Stores von Apple und Google zum Download bereit.

Mit diesen Bildern wirbt das Umweltministerium für die neue App. Sie steht in den App-Stores von Apple und Google zum Download bereit.

Stefan Idel

Hannover - Welche Brutvögel gibt es im Fehntjer Tief bei Emden? Oder wie groß ist eigentlich das Grundwasserschutzgebiet Sandkrug bei Oldenburg? Fragen wie diese lassen sich künftig schnell und unkompliziert übers Smartphone klären. „Umwelt-Navi“, heißt eine neue App, die im Auftrag des Landes Niedersachsen entwickelt wurde. Bereits verfügbare Umweltdaten der Behörden werden den Bürgerinnen und Bürgern leicht und intuitiv zugänglich gemacht, erklärte Umweltminister Olaf Lies (SPD) am Dienstag in Hannover. Insgesamt wurden mehr als 400000 Datensätze genutzt, erklärte Joachim Müller von der Entwicklungsfirma „Wemove“.

Bundesweit einmalig

Die App sei ein Baustein des „Bürger-Informationsportals Niedersachsen“. Für das Projekt stehen dem Umweltministerium laut Projektleiter Dirk Weber rund 3 Millionen Euro zur Verfügung; 850000 Euro flossen in die Entwicklung der App. Sie soll bis zum Frühjahr 2023 endgültig fertig sein; dabei sei man auf Rückmeldungen der Nutzer angewiesen. Lies sagte, die App bringe einen Mehrwert für jeden, der in der Umwelt unterwegs ist. „Das gibt es in dieser Form bundesweit kein zweites Mal.“

Daten aus Fachbehörden

Die Daten kommen von mehreren niedersächsischen und bundesweite Fachbehörden, etwa dem Landesbergamt oder dem Umweltbundesamt. „Diese führen wir im Umwelt-Navi zusammen“, erläuterte Weber. Er hoffe, dass möglichst viele Menschen, die diesen Sommer in Niedersachsen unterwegs sind, die App ausprobieren und Rückmeldung zu den Funktionalitäten und den Daten geben. Geplant sei aber auch eine Vernetzung mit anderen Umwelt-Apps, beispielsweise „Flora Incognita“ oder „Vogelwelt“.

Die App bietet aber auch viel Wissenswertes, etwa zu Hochwassergefahren in bestimmten Regionen oder zur Biotopkartierung. Werte zur Luftqualität in vielen Orten lassen sich tagesaktuell abrufen. Auch ein Umwelt-Quiz gehört zur App. Lies meinte, diese Form der Interaktion habe das Land bislang nicht geboten. Auf diesem Wege werde es eher gelingen, Bürger zu Partnern des Naturschutzes zu machen.

Stefan Idel
Stefan Idel Landespolitischer Korrespondent
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