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NWZonline.de Nachrichten Politik Niedersachsen

Niedersächsischer AfD-Politiker leugnet Holocaust

18.03.2017

Hannover Wirbel um einen Spitzenpolitiker der AfD Niedersachsen: Das Vorstandsmitglied Wilhelm von Gottberg (Lüchow-Dannenberg) macht Schlagzeilen als Holocaust-Leugner. Laut „Zeit“ hat er den Massenmord an Juden als „Mythos“ und als „Instrument zur Kriminalisierung der Deutschen und ihrer Geschichte“ bezeichnet.

Die „Zeit“ weist auf eine Veröffentlichung im Ostpreußenblatt, in dem von Gottberg den italienischen Neofaschisten Mario Consoli zitiert: „Die Propaganda-Dampfwalze wird mit den Jahren nicht etwa schwächer, sondern stärker, und in immer mehr Staaten wird die jüdische ,Wahrheit‘ über den Holocaust unter gesetzlichen Schutz gestellt. Der Holocaust muss ein Mythos bleiben, ein Dogma, das jeder freien Geschichtsforschung entzogen bleibt.“ Von Gottbergs Kommentar dazu: „Dem haben wir nichts hinzuzufügen.“ Der AfD-Politiker sagte der „Zeit“, dass er sich schon entschuldigt habe, aber nicht wo und wann.

Als einer der AfD-Spitzenkandidaten besitzt von Gottberg nicht nur beste Aussichten in den Bundestag einzuziehen. Im September wäre der dann 77-Jährige wahrscheinlicher Alterspräsident des Bundestags. Damit steht ihm das Recht zu, den Bundestag zu eröffnen.

Unterdessen hat der AfD-Bundesvorstand die Einsetzung einer Untersuchungskommission zur Prüfung der Konflikte in der AfD Niedersachsen beschlossen, berichtet die „Welt“. Dort eskalierten zuletzt zahlreiche Konflikte. Vor dem Landesparteitag am 25. März gibt es unter anderem Bestrebungen, Paul Hampel als Landeschef abzuwählen.

Gunars Reichenbachs Chefkorrespondent / Redaktion Hannover
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