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NWZonline.de Nachrichten Politik Niedersachsen

Angehörige setzen Klinik Ultimatum

11.04.2015

Delmenhorst /Ganderkesee Strafrechtlich ist die Mordserie des Krankenpflegers Niels Högel fürs Erste abgeschlossen: Die lebenslange Haftstrafe haben die Angehörigen seiner Opfer Ende Februar mit Erleichterung aufgenommen. Verärgert und enttäuscht sind sie indes nach wie vor vom Klinikum und der Stadt Delmenhorst: „Wir haben das Gefühl, wir werden hingehalten“, sagte der Sprecher der Nebenkläger im Högel-Prozess, Christian Marbach aus Ganderkesee, am Freitag.

Nach wie vor habe es keine Gespräche zwischen dem Klinikum und den Angehörigen gegeben, beklagte Marbach. Auch Oberbürgermeister Axel Jahnz habe ein Treffen mit Hinweis auf die Zuständigkeit des Anwalts der Klinik bisher abgelehnt. Jahnz hat nach Angaben eines Sprechers aber mehrfach Kontakt zu Marbach gesucht. Auch die Sprecherin des Klinikums widersprach Marbachs Darstellung: Rechtsanwälte beider Seiten seien im Gespräch.

Die Angehörigen fordern laut Marbach aber eine persönliche Begegnung. Zunächst gehe es weniger um Entschädigung als um moralische Unterstützung. Wenn es bis Ende April kein Gespräch gegeben hat, will er juristisch gegen die Klinik vorgehen.

Hergen Schelling Agentur Schelling (Leitung) / Redaktion Ganderkesee
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