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NWZonline.de Nachrichten Politik Niedersachsen

Islamismus: Anklage wegen Terror-Attentat erhoben

31.03.2017

Hannover Nächster Terror-Prozess gegen eine Islamisten-Familie aus Hannover: Die Celler Generalstaatsanwaltschaft erhebt Anklage wegen versuchten Mordes vor der Großen Jugendkammer des Landgerichts Hannover gegen einen 18-Jährigen, der im letzten Februar Molotow-Cocktails von einem Dach am Hauptbahnhof auf Passanten schleuderte. Seine Schwester, Safia S. (16), wurde bereits verurteilt nach dem schweren Messerattentat auf einen Bundespolizisten ebenfalls im Februar am Hauptbahnhof.

Saleh S. (18) gilt ebenso wie seine Schwester als Mitglied einer Hannoveraner Terrorzelle, die mit dem „Islamischen Staat“ sympathisiert und „Ungläubige“ vernichten wollte. Ein Dritter, Mohamed Hassan K., war wohl involviert in die Anschlagspläne auf das Fußball-Länderspiel zwischen Deutschland und den Niederlanden im November 2015. Hassan K. hatte im Stadion gefilmt und dabei „Betet für Rakka“ (die IS-Hochburg in Syrien) gerufen.

Angst und Schrecken wollte Saleh S. mit seinen Brandbomben verbreiten, die von der Ernst-August-Galerie herunterflogen. Die Brandsätze streiften laut Generalstaatsanwaltschaft zwei Passanten, richteten aber keinen größeren Schaden an. Was Saleh S. wohl nicht wusste: Die mit Diesel gefüllten Molotow-Cocktails erlöschen sofort. Derzeit sitzt Saleh S. in der Psychiatrie von Moringen ein.

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Unterdessen räumte am Donnerstag im Terror-Ausschuss des Landtags der Staatssekretär des Innenministeriums, Stephan Manke, Fehler von Sicherheitsbehörden im Kampf gegen Islamisten in Niedersachsen ein. Das gelte sowohl für die zunächst unterschätzte Entwicklung bei Salafisten in Wolfsburg und Hildesheim wie auch bei Safia S. „Es ergaben sich zahlreiche Fragen im Nachgang“, berichtet Manke von Fehler-Analysen. Notwendige Änderungen würden jedoch „schnellstmöglich“ umgesetzt, versichert Manke.

Der CDU reicht es nicht. „Den Sicherheitsbehörden lagen ab Mitte 2013 Erkenntnisse vor, dass es wachsende Probleme mit salafistischen Umtrieben in Niedersachsen gibt“, sagt der CDU-Innenpolitiker Jens Nacke (Wiefelstede). „Trotzdem hat Rot/Grün Ende 2013 das Handlungskonzept der Vorgängerregierung zur Bekämpfung islamistischer Bestrebungen gestrichen.“

Gunars Reichenbachs Chefkorrespondent / Redaktion Hannover
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