• Jobs
  • Immo
  • Auto
  • Kleinanzeigen
  • Deals
  • Trauer
  • Hochzeit
  • Guide
  • Shop
  • Tickets
  • Veranstaltungskalender
  • Fußball
  • Werben
  • Kontakt
  • Über uns
 
NWZonline.de Nachrichten Politik Niedersachsen

SITZUNG: Ausschuss steht vor unlösbarer Aufgabe

11.05.2006

OVELGöNNE OVELGÖNNE/WEW - Der Ovelgönner Feuerwehrausschuss hat sich am Dienstagabend an einer schier unlösbaren Aufgabe versucht – an der Quadratur des Kreises. Gelungen ist es den Mitgliedern in der Sitzung im Feuerwehrhaus in Großenmeer nicht. Deshalb soll zunächst in den Fraktionen weiter beraten werden.

Worum geht es? Der Gemeinderat hat vor einigen Jahren ein Budget für die Feuerwehren beschlossen. Damit wollten sich die Ratsmitglieder von der (lästigen) Pflicht befreien, über jede einzelne kleinere Anschaffung oder Ausgabe der Gemeindefeuerwehren beschließen zu müssen. Außerdem sollte das Budget zugleich die Höchstgrenze für die Ausgaben pro Jahr sein.

Doch obwohl die Feuerwehren stets sparsam gewirtschaftet haben (was in der Sitzung auch noch einmal einvernehmlich betont wurde), sind die Kosten permanent aus dem Ruder gelaufen. Daher wurde das Budget regelmäßig erhöht. Gemeindebrandmeister Torsten Schattschneider hat in der Sitzung angekündigt, dass in den nächsten Jahren weitere hohe finanzielle Belastungen zu erwarten sind. Alles Ausgaben, die durch gesetzliche Bestimmungen notwendig sind, also weder von den Feuerwehren noch von Rat oder Verwaltung beeinflusst werden können.

Dazu zählen etwa neue Schutz-Überhosen (pro Stück rund 200 Euro), Sicherheitsgurte und -leinen der Feuerwehrleute (ein Gurt kostet allein rund 80 Euro) sowie Hohlstrahlrohre, die größere Wasserschäden beim Löscheinsatz verhindern.

Geplant ist außerdem bis zum Jahr 2012 die Umstellung auf Digitalfunk. Wenn dies angeordnet wird, sind alle bisher benutzten Funkgeräte (mobile wie stationäre) vermutlich nicht mehr einsetzbar und müssen ausgetauscht werden. „Da sehe ich einen gewaltigen Kostenberg auf uns zukommen“, unterstrich Schattschneider.

Bei der Auflistung der Ausgaben aus dem Budget wurde überdies deutlich, dass immer weniger Kosten noch beeinflussbar sind. Dazu gehören etwa Ausgaben für Strom, Gas oder Benzin. Angesicht der aktuellen Preisentwicklungen muss hier künftig sogar mit weiter steigenen Kosten gerechnet werden. Auch bei Versicherungen, Wartungs- und Unterhaltungsmaßnahmen sowie Ausrüstungen bleibt nur noch ein sehr geringer Spielraum.

Gar nicht zu denken ist daher daran, dass aus dem Budget noch Rücklagen gebildet werden für Unvorhergesehenes. Ursprünglich war das auch ein Ziel der Budgetierung, erinnerte Bürgermeister Thomas Brückmann.

Eigentlich sollte der Fachausschuss neue und verbindliche Budgetier-Regeln aufstellen. Doch sowohl Rolf Timme (CDU) als auch Ype Draaijer (UGO) zweifelten angesichts der erwarteten weiteren Kostensteigerungen den Sinn eines Budgets an. Das war denn auch einer der Gründe dafür, dass der Ausschuss das Thema zur Beratung zurück an die Fraktionen verwiesen hat.

Meine Themen: Verpassen Sie keine für Sie wichtige Meldung mehr!

So erstellen Sie sich Ihre persönliche Nachrichtenseite:

  1. Registrieren Sie sich auf NWZonline bzw. melden Sie sich an, wenn Sie schon einen Zugang haben.
  2. Unter jedem Artikel finden Sie ausgewählte Themen, denen Sie folgen können.
  3. Per Klick aktivieren Sie ein Thema, die Auswahl färbt sich blau. Sie können es jederzeit auch wieder per Klick deaktivieren.
  4. Nun finden Sie auf Ihrer persönlichen Übersichtsseite alle passenden Artikel zu Ihrer Auswahl.

Ihre Meinung über 

Hinweis: Unsere Kommentarfunktion nutzt das Plug-In „DISQUS“ vom Betreiber DISQUS Inc., 717 Market St., San Francisco, CA 94103, USA, die für die Verarbeitung der Kommentare verantwortlich sind. Wir greifen nur bei Nutzerbeschwerden über Verstöße der Netiquette in den Dialog ein, können aber keine personenbezogenen Informationen des Nutzers einsehen oder verarbeiten.