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NWZonline.de Nachrichten Politik Niedersachsen

Niedersachse an Spitze der Jungen Union

18.03.2019

Barsinghausen /Berlin Mit heftigen Attacken auf Grüne und SPD hat sich die Union auf kämpferische Wochen bis zu den anstehenden Wahlen eingeschworen. Ihre Spitzen demonstrierten auf einem außerordentlichen Deutschlandtag der Jungen Union (JU) Geschlossenheit. Die Unionsparteien CDU und CSU wollen einig in die Wahlkämpfe für Europa und Bremen Ende Mai sowie in den neuen Bundesländern im Herbst ziehen. Der Jurist Tilman Kuban (Barsinghausen) wurde vom Unionsnachwuchs am Samstag in Berlin zum neuen JU-Vorsitzenden gewählt. In der Koalition traten am Wochenende die Meinungsverschiedenheiten bei der Verwendung der weniger stark sprudelnden Steuermilliarden verstärkt zutage.

Kuban setzte sich in einer Kampfabstimmung mit 200 der 319 gültigen Stimmen oder 62,7 Prozent gegen den Landtagsabgeordneten und thüringischen JU-Vorsitzenden Stefan Gruhner durch. Die Neuwahl wurde nötig, weil der bisherige Vorsitzende Paul Ziemiak im Dezember neuer CDU-Generalsekretär geworden war. Der 31-jährige Kuban überzeugte die Delegierten mit Angriffen gegen SPD, Grüne und AfD.

BILD: Kappeler

Tilman Kuban

Der Jurist Tilman Kuban, der an diesem Samstag beim Deutschlandtag der Jungen Union in Berlin zum Vorsitzenden gewählt werden will, ist seit drei Jahren Leiter der Rechtsabteilung bei den Unternehmerverbänden Niedersachsen. Der 31-Jährige kandidiert zudem auf einem aussichtsreichen Listenplatz bei der Europawahl Ende Mai und wäre bei einem Wahlerfolg der erste JU-Bundeschef im Europaparlament in Straßburg. Er will mit der JU den Markenkern der Union in den Bereichen Sicherheit und Rechtsstaatlichkeit stärken sowie sich für eine konsequente Abschiebung von ausländischen Straftätern und ausreisepflichtigen Asylbewerbern einsetzen.

Kuban steht seit mehr als fünf Jahren an der JU-Spitze in Niedersachsen. Er plädiert für eine stärkere Verbindung von Ökologie und Ökonomie und will mehr dafür tun, dass Deutschland Innovationsweltmeister bleibe. Zugleich fordert er die Abschaffung der Grunderwerbssteuer für das erste Eigenheim.

Junge-Union-Chef in Niedersachsen

Niedersachsens CDU-Chef Bernd Althusmann hat Tilman Kuban zu dessen Wahl zum neuen Bundesvorsitzenden der Jungen Union seinen Glückwunsch ausgesprochen. „Im Namen der CDU in Niedersachsen gratuliere ich ihm von ganzem Herzen zu seiner Wahl. Ich bin fest davon überzeugt, dass Tilman Kuban der richtige Bundesvorsitzende unseres Parteinachwuchses zur richtigen Zeit ist“, wurde Althusmann in einer Mitteilung zitiert. Kuban komme dabei seine lange Erfahrung als Chef der Jungen Union in Niedersachsen zugute, aber auch sein Netzwerk in Politik und Wirtschaft werde ihm helfen, die JU erfolgreich zu führen.

Kuban sagte, eine Regierung zusammen mit den Grünen sei keine Wunschkonstellation für den Nachwuchs von CDU und CSU, falls die große Koalition platzen sollte. Zugleich sprach er sich für einen Wechsel von Ex-Unionsfraktionschef Friedrich Merz (CDU) ins Kabinett aus. „Ich würde mir wünschen, dass Friedrich Merz Teil des Bundeskabinetts wird. Das muss mit ihm besprochen werden.“

Die CDU-Vorsitzende Annegret Kramp-Karrenbauer sagte am Samstag in Berlin vor den mehr als 300 Delegierten des Deutschlandtags der Jungen Union (JU), die CDU sei breit aufgestellt. Und sie sei auch deswegen stark, „weil sie den Schulterschluss mit der CSU wieder sucht“. CSU-Generalsekretär Markus Blume sagte: „Wir sind gemeinsam unterwegs, und deswegen sind wir auch gemeinsam stark. Die anderen können sich warm anziehen“.

CSU-Chef Markus Söder warnte die SPD in einer Video-Botschaft an die JU-Delegierten eindringlich vor einem Linksruck. „Man hat den Eindruck, dass unser Koalitionspartner wieder eine Rolle rückwärts macht.“ CDU und CSU und die Junge Union müssten einer Politik für Innovationen und Technologie die Vorfahrt geben.

Kramp-Karrenbauer bekräftigte ihre Ablehnung der SPD-Pläne, Sanktionen für säumige Hartz-IV-Empfänger abzubauen. Das Abschaffen „von Fördern und Fordern wird es mit uns nicht geben“, sagte sie.

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