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NWZonline.de Nachrichten Politik Niedersachsen

CDU will Plattdeutsch stärker fördern

07.06.2011

HANNOVER CDU und FDP haben bei ihren Fraktionsklausuren in Goslar Erklärungen zur künftigen Koalitionspolitik in Niedersachsen beschlossen. Die Christdemokraten rücken die Kulturpolitik in den Mittelpunkt. Die Liberalen sorgen sich um den Gesellschaftswandel.

Zu den kulturpolitischen Schwerpunkten der CDU in der „Goslarer Erklärung“ gehören die Stärkung der kulturellen Bildung im Ganztagsbereich sowie die Ausrichtung der Wirtschaftsförderung auf die Kultur. Es soll mehr Künstlerstipendien geben, frühkindlicher Kunst- und Musikunterricht soll gefördert, neue Zielvereinbarungen für Theater abgeschlossen werden. „Die Sicherung der kommunalen Theater liegt uns beispielsweise sehr am Herzen“, sagte der CDU-Kulturexperte Jörg Hillmer. Die CDU spricht sich ab 2012 für Zuschüsse des Landes bei Tarifsteigerungen in Theatern aus, sofern auch der kommunale Träger seinen Beitrag leistet. Die CDU will weitere Landesausstellungen umsetzen, wie etwa 2013 „Römer in Niedersachsen“. Regionalsprachen wie Plattdeutsch und Saterfriesisch sollen gefördert werden. Die SPD kritisierte, die Erklärung dokumentiere den „Kulturstillstand“, die Grünen sprachen von „CDU-Kulturbanausen“.

Der Koalitionspartner FDP formulierte in Goslar eine Grundsatzerklärung zum demografischen Wandel. „Wir setzen unter anderem auf neue Kooperationen“, erklärte FDP-Fraktionschef Christian Dürr (Ganderkesee). „Das können zum Beispiel neue kommunale Allianzen sein, aber auch eine verstärkte Zusammenarbeit von öffentlichen und privaten Akteuren.“ Durch den Wandel könnten historische Orts- und Stadtkerne wiederbelebt werden.

Marco Seng Redakteur / Reportage-Redaktion
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