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NWZonline.de Nachrichten Politik Niedersachsen

Oldenburg hat mehr Stimmen als Bremen

06.12.2018

Cloppenburg /Oldenburg /Hamburg 11 000 Mitglieder hat der CDU-Landesverband Oldenburg, der 23 Delegierte zum CDU-Parteitag nach Hamburg entsendet, wo am Freitag, 7. Dezember, eine neue Vorsitzende/ein neuer Vorsitzender gewählt wird. Was die Zahl der Delegierten angeht, so rangiert der Landesverband Oldenburg, der Bestandteil der Niedersachsen-CDU ist, knapp hinter der CDU Thüringen (24) und deutlich vor Bremen (fünf Delegierte). Allein der mitgliederstarke Kreisverband Cloppenburg hat mit sieben Delegierten mehr Gewicht als die gesamte Bremer CDU.

Insgesamt entsendet Niedersachsen 137 Delegierte. Die CDU Berlin und die CDU Sachsen stellen je 30 Delegierte, mitgliederstärkster Verband ist Nordrhein-Westfalen mit 296 Delegierten, gefolgt von Baden-Württemberg (154). An deutlichen Bekundungen für einen der drei aussichtsreichsten Bewerber mangelt es nach den Bekenntnissen von Bundestagspräsident Wolfgang Schäuble (für Friedrich Merz) und Schleswig-Holsteins Ministerpräsident Daniel Günther (für Annegret Kramp-Karrenbauer) nicht mehr. Die Saarland-CDU hat sich – wenig überraschend – für die Generalsekretärin Annegret Kramp-Karrenbauer ausgesprochen (34 Delegierte). Die Hausmacht von Friedrich Merz wird in Baden-Württemberg verortet, wo sich 100 der 154 Delegierten auf Merz festgelegt haben sollen. Merz kann auf die Mittelstandsunion zählen (280 Delegierte), Kramp-Karrenbauer auf die Frauenunion (330 Delegierte).

Aus dem Landesverband Oldenburg werden unter anderem Heidi Exner (Edewecht), die Vorsitzende des mitgliederstarken Landesverbands der Seniorenunion und stellvertretende Bundesvorsitzende der Seniorenunion, sowie Frieslands Kreisvorsitzende Christel Bartelmei als Delegierte nach Hamburg fahren. Beide haben sich nach eigenen Worten noch nicht festgelegt. Für Friedrich Merz als auch für Annegret Kramp-Karrenbauer würden Argumente sprechen, sagte Heidi Exner. Sie werde aber auch Stimmungen aus ihrem Wahlbezirk bei der Wahlentscheidung miteinbeziehen, verriet die Kommunalpolitikerin. Die meisten der Oldenburger CDU-Delegierten kommen aus dem Kreisverband Cloppenburg, in dem allein 4000 Mitglieder registriert sind. Landrat Johann Wimberg ist einer von ihnen. Dazu kommen Landesvorsitzender Franz-Josef Holzenkamp, der Landtagsabgeordnete Karl-Heinz Bley und der Landesgeschäftsführer Josef Holtvogt. Der 55-jährige Holtvogt hat sich nach eigenen Worten „innerlich festgelegt“, wem seine Sympathie gilt. Er wolle aber noch die Kurzvorstellung der drei Bewerber in Hamburg abwarten.

Aus dem Ammerland sind Landtagsfraktionsgeschäftsführer Jens Nacke, der Kommunalpolitiker Jörg Brunßen (Edewecht), Heidi Exner und Helge Kahnert dabei. Weitere Delegierte sind Minister Björn Thümler, die Bundestagsabgeordnete Astrid Grotelüschen sowie die Oldenburger Michael Eggers und Rita van Döllen. Nacke wollte sich mit Blick auf seine Funktionen in der Partei nicht zu seinem Favoriten für den Vorsitz äußern, Thümler teilte mit, er habe sich noch nicht festgelegt.

Neben der Wahl geht es auch um Inhalte. Die Oldenburger CDU schlägt vor, dass der Wertverlust bei nachgerüsteten Dieselfahrzeugen ausgeglichen werden muss. Es ist einer von 550 Sachanträgen, die auch beim Parteitag in Hamburg behandelt werden.

Hans Begerow
Leitung
Politik/Region
Tel:
0441 9988 2091

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