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NWZonline.de Nachrichten Politik Niedersachsen

Darstellung von Muslimen kritisiert

01.12.2014

Hannover Migrationsexperten haben die ihrer Ansicht nach undifferenzierte Darstellung von Muslimen in den Medien kritisiert. Es werde selten zwischen Islam und Islamismus unterschieden, so Avni Altiner, Vorsitzender des muslimischen Landesverbandes „Schura Niedersachsen“, bei einer Fachtagung in Hannover. Medien und Politik stellten den Islam oft als Bedrohung dar. Positiventwicklungen würden häufig ignoriert. Anschläge auf Moscheen riefen hingegen kaum Betroffenheit hervor, sagte Altiner.

Der Fokus des Verfassungsschutzes liege derzeit stark auf dem Islamismus, erklärte die Präsidentin des niedersächsischen Verfassungsschutzes, Maren Brandenburger. Sie machte soziale Ausgrenzung junger Muslime für die Radikalisierung verantwortlich.

Islamwissenschaftler Götz Nordbruch sagte, für den Umgang mit Islamismus könne die Gesellschaft viel aus den Erfahrungen mit dem Rechtsextremismus der vergangenen 20 Jahre lernen. Wichtig sei die Vorbeugung durch frühe politische Bildung und Beratung. „Deshalb war es ein großer Fehler, die Landeszentrale für politische Bildung abzuschaffen“, sagte er.

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