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NWZonline.de Nachrichten Politik Niedersachsen

Das sagen Niedersachsens Spitzenpolitiker zu VW

19.11.2016

Hannover In Hannover schwankt die Stimmung bei Spitzenpolitikern zwischen bedrückt und Erleichterung. „Es hätte schlimmer kommen können“, sagt der SPD-Landtagsabgeordnete Hans-Dieter Haase aus dem Wahlkreis Emden/Norden. Der Arbeitsplatzabbau bedeute viele Menschen in der Region „weniger Chancen auf dem Arbeitsmarkt“. Aber der Abgeordnete dankt zugleich den Betriebsräten, dass diese im neuen Konzept „viel für Leiharbeiter herausgeholt“ hätten, weil sie in reguläre Beschäftigungsverhältnisse überführt werden. „Und“, ergänzt Haase, „ich bin äußerst froh, dass das vierte Modell in Emden kommt. Damit steigt die Auslastung auf das alte Niveau“.

Ministerpräsident Stephan Weil (SPD) nennt den Zukunftspaket eine „Basis“ für den Weg „in eine erfolgreiche Zukunft“. Alle Standorte hätten „klare Perspektiven“. „Hervorzuheben“ sei „die konsequente Orientierung von Volkswagen auf Elektromobilität und Digitalisierung der Fahrzeuge. Die Landesregierung unterstützt diese Schwerpunktsetzung ausdrücklich. Das gilt insbesondere auch für die Entscheidung, dass Wolfsburg Zentrum der Entwicklung hin zur Elektromobilität sein wird“, ergänzt VW-Aufsichtsratsmitglied Weil. Für Niedersachsen sei wichtig, dass es keine betriebsbedingten Kündigungen bis 2025 geben soll.

Für CDU-Fraktionschef Björn Thümler (Berne) agiert der Ministerpräsident als „Schönredner“. „Die Frage bleibt, ob VW mit dem Maßnahmepaket wirklich über den Berg ist“, hegt Thümler starke Zweifel, dass die weiter „großen Problem der Marke“ tatsächlich beseitigt seien. Die Landesregierung habe trotz Kritik an Winterkorn und Piech alle Entscheidungen bei VW widerspruchslos mitgetragen.

Gunars Reichenbachs Chefkorrespondent / Redaktion Hannover
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