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NWZonline.de Nachrichten Politik Niedersachsen

Delmenhorst setzt Leichenschauen aus

01.03.2016

Delmenhorst Da die qualifizierte Leichenschau nicht mit dem niedersächsischen Bestattungsgesetz vereinbar ist, müssen die Delmenhorster Krankenhäuser das im August 2015 eingeführte Verfahren nun wieder einstellen. Das bestätigte Sprecherin Mandy Lange am Montag auf Nachfrage.

Die qualifizierte Leichenschau, bei welcher ein unabhängiger Rechtsmediziner nach dem Tod eines Patienten die Todesursache ermittelt, war als Folge der Morde des Ex-Krankenpflegers Niels Högel am ehemaligen Delmenhorster Klinikum eingeführt worden. Die Methode dient der eindeutigen Feststellung eines natürlichen oder nicht natürlichen Todes.

Ein Hinweis der Justiz habe das Krankenhaus nun auf gesetzliches Konfliktpotenzial hingewiesen. „Der Totenschein muss laut Gesetz vom behandelnden Arzt ausgefüllt werden“, so Lange. Auch ein natürlicher oder nicht natürlicher Tod werde vermerkt. Mit Einsatz der qualifizierten Leichenschau gebe es aber zwei Meinungen zur Todesursache.

„Wir wollen die qualifizierte Leichenschau aber fortführen und sind nun auf der Suche nach einem Weg“, so Lange. Möglicherweise sei eine Gesetzesänderung nötig.

Désirée Senft
Volontärin
NWZ-Redaktion
Tel:
0441 9988 2003

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