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NWZonline.de Nachrichten Politik Niedersachsen

Eltern warnen vor Unterrichtsausfällen

17.05.2013

Hannover Streicht die rot-grüne Landesregierung klammheimlich Lehrerstellen? Die Eltern der Gymnasiasten schlagen Alarm. Auch die Opposition vermutetet Stellenklau und hat eine Anfrage an die Regierung gestellt. Kultusministerin Frauke Heiligenstadt (SPD) versicherte allerdings, dass alle frei werdenden Stellen wieder besetzt werden. „Auch zum Beginn des neuen Schuljahres 2013 /2014 schreibt das Land Niedersachsen wieder 1300 Lehrerstellen an allen Schulformen in allen Regionen Niedersachsens zur Besetzung aus“, teilte Heiligenstadt jüngst mit.

Der Verband der Elternräte der Gymnasien befürchtet allerdings, dass sich die Situation nach den Herbstferien verschärfen könnte. Verbands-Geschäftsführerin Petra Wiedenroth verwies darauf, dass nach ihren Informationen nur ein Drittel der Planstellen an den Gymnasien wiederbesetzt sei. „Für mich ist das eine tickende Zeitbombe“, sagte Wiedenroth dieser Zeitung. Die Eltern würden sich einen Unterrichtsausfall an den Gymnasien nicht gefallen lassen.

Die CDU-Fraktion verwies darauf, dass der vorherige Kultusminister Bernd Althusmann (CDU) im Sommer 2012 noch 2700 Lehrer für das neue Schuljahr eingestellt habe. Rot/Grün schreibe weit weniger aus. „Das überrascht uns“, sagte CDU-Fraktionsvize Jörg Hillmer. Die CDU befürchtet Lehrermangel und Unterrichtsausfall. Hillmer verwies darauf, dass jährlich 2500 bis 3000 Lehrer in Pension gingen, die ersetzt werden müssten. Der FDP-Bildungspolitiker Björn Försterling will per Landtagsanfrage klären, wie viele Lehrer zum Sommer in den Ruhestand gehen und wie viele dieser Stellen wiederbesetzt werden.

Das Ministerium erklärt den Unterschied zwischen den beiden Schuljahren damit, dass es durch die Lehrer-Mehrarbeit aus früheren Jahren, dem Ausgleich von Arbeitszeitkonten und zusätzlichen Stellen für die Oberschulen einen erhöhten Stellenbedarf gegeben habe. Falls frei werdende Stellen jetzt nicht wieder besetzt würden, handele es sich nur um Einzelfälle.

Angeblich sollen in der Regierung allerdings Berechnungen laufen, wie 1200 Stellen innerhalb von drei Jahren gespart werden könnten. Hinter vorgehaltener Hand äußerte selbst die Opposition dafür ein gewisses Verständnis – schließlich gehen die Schülerzahlen weiter zurück.

Marco Seng Redakteur / Reportage-Redaktion
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