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NWZonline.de Nachrichten Politik Niedersachsen

Bürgermeisterwahl: Entscheidung im Essener Rathaus vertagt

12.09.2016

Essen Die Entscheidung um die Wahl des Bürgermeisters in Essen wurde am gestrigen Sonntag vertagt. Keiner der drei Kandidaten Clemens große Macke (CDU), Detlef Kolde (SPD) oder Heinrich Kreßmann (Unabhängig) konnte die absolute Mehrheit der Wählerstimmen erringen.

Bei einer Wahlbeteiligung von knapp 61 Prozent erreichte Große Macke 38,21 Prozent, Kolde 30,04 und Kreßmann 31,74. Damit wird es in zwei Wochen, am Sonntag, 25. September, bei einer Stichwahl zwischen Große Macke und Kreßmann noch einmal spannend um das Amt des Bürgermeisters in Essen.

Die Spannung in Essen war am Sonntagabend hoch. Einige Bürger hatten sich im Rathaus eingefunden, um sich über die aktuellen Ergebnisse zu informieren. In der Gaststätte neben dem Rathaus traf sich Clemens Große Macke mit seinen Unterstützer und CDU-Ratskandidaten. „Ich bin zufrieden mit dem Ergebnis der CDU. Wir haben in den vergangen Wochen viel gearbeitet“, resümierte der Bürgermeisterkandidat das Ergebnis. Um die Stichwahl in zwei Wochen vorzubereiten, würde er sich mit der gesamten Partei beraten. Es müsse ein Weg gefunden werden, die Wähler davon zu überzeugen, „dass ich die richtige Wahl für das Amt des Bürgermeisters bin“. Darüber, dass es zu einer Stichwahl kommen würde, habe sich der Bundestagsabgeordnete im Vorfeld keine Gedanken gemacht. „Wahl ist Wahl“, meinte er dazu.

Deutlich ausgelassenere Stimmung herrschte dagegen in der Gaststätte „Zum Poggenschlot“. Dort strahlte Heinrich Kreßmann über das Ergebnis. „Ich bin mehr als zufrieden. Die Stichwahl zu erreichen, ist für mich und meine Unterstützer ein Riesenerfolg.“ Gezittert habe er allerdings bis zum Schluss, im Vorfeld wollte er den Wahlprognosen, die keine klare Mehrheit für große Macke sahen, keinen Glauben geschenkt. „Unter normalen Umständen würde der Bürgermeister im ersten Wahldurchgang feststehen“, meinte der Polizist. Bis zur Stichwahl wolle er erneut unter Beweis stellen, dass er die Wähler mobilisieren kann und der geeignetere Bürgermeister sei.

Und auch bei der Wahlparty der SPD im Essener Hotel „Zum Rathaus“ schaute man zufrieden auf die vorläufigen Wahlergebnisse. „Über 30 Prozent der Stimmen für einen SPD-Kandidaten sind ein sehr gutes Ergebnis. Ich freue mich, dass ich einige Ortsteile für die SPD gewinnen konnte“, resümiert Kolde am Abend. Der Ausgang der Wahl sei ganz klar eine Niederlage für den CDU-Kandidaten große Macke. Vor allem wenn man bedenke, dass er für die Wahl um das Bundestagsmandat aus dem gesamten Gebiet Cloppenburg-Süd im Jahr 2013 noch eine Zustimmung von 79,1 Prozent erreicht hatte, so Kolde. Einziger Wermutstropfen sei die geringe Wahlbeteiligung. „Wir von der SPD haben es nicht geschafft, unser Klientel an die Wahlurne zu bringen.“ Vor allem im Essener Zentrum, in dem viele Bürger lebten, deren Interesse die SPD vertrete, sei die Wahlbeteiligung niedrig. In Bezug auf die Stichwahl würde die SPD in den nächsten Tagen beraten, welchen Kandidaten sie unterstützt.


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Mareike Wübben Cloppenburg / Redaktion Münsterland
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