• Jobs
  • Immo
  • Auto
  • Kleinanzeigen
  • Deals
  • Trauer
  • Hochzeit
  • Guide
  • Shop
  • Tickets
  • Veranstaltungskalender
  • Fußball
  • Werben
  • Kontakt
  • Über uns
 
NWZonline.de Nachrichten Politik Niedersachsen

Notunterkunft In Feuerwehr-Akademie: Flüchtlinge aus Syrien in Loy eingetroffen

26.09.2015

Westerstede /Celle Ein Bus mit 52 überwiegend aus Syrien stammenden Flüchtlingen ist am Freitag in der Akademie für Brand- und Katastrophenschutz in Loy (Rastede/Ammerland) angekommen. Die dortige Feuerwehrschule dient bis auf Weiteres als Notunterkunft. Im Laufe des Wochenendes sollen 150 weitere Flüchtlinge untergebracht werden.

Hintergrund: Feuerwehr-Akademie Loy wird Notunterkunft

Die CDU übt heftige Kritik an der Unterbringung von Flüchtlingen in den niedersächsischen Landesfeuerwehrschulen Celle und Loy im Landkreis Ammerland. Fraktionschef Björn Thümler (Berne) forderte Innenminister Boris Pistorius (SPD) am Freitag in Hannover auf, die vorübergehende Schließung der Niedersächsischen Akademie für Brand- und Katastrophenschutz umgehend rückgängig zu machen: „Es ist absolut inakzeptabel, dass ausgerechnet die Aus- und Fortbildung der Feuerwehr ausgesetzt werden soll“, sagte er.

Gerade die Feuerwehr habe das Land in den vergangenen Wochen bei der Bewältigung der Flüchtlingskrise unterstützt. Mindestens einer der beiden Standorte müsse daher weiterhin für Schulungen zur Verfügung stehen. Thümler kritisierte, dass ausschließlich Liegenschaften des Innenministeriums für die Unterbringung von Flüchtlingen herangezogen würden. Auch andere Ressorts müssten sich beteiligen. Als mögliche Alternativstandorte nannte er die Pädagogische Hochschule in Hannover sowie die ehemalige Polizeischule in Wennigsen am Deister.

Das Innenministerium hatte am Donnerstag angekündigt, die beiden Feuerwehrschulen zeitweise zu Notunterkünften für Flüchtlinge zu machen. In den Gebäuden würden bis zu 700 Plätze vorbereitet.

Bis zum Sonntag müsse das Land 2.100 Notunterkunftsplätze schaffen, um allen Flüchtlingen ein Dach über dem Kopf anbieten zu können. Auch Hamburg, Baden-Württemberg oder Brandenburg hätten schon Flüchtlinge in ihren Landesfeuerwehrschulen untergebracht, ebenfalls unter massiver Einschränkung des Ausbildungsbetriebes. In den vergangenen Wochen hat Niedersachsen nach eigenen Angaben an mehr als 20 Standorten fast 10.000 Plätze in Notunterkünften geschaffen.

Meine Themen: Verpassen Sie keine für Sie wichtige Meldung mehr!

So erstellen Sie sich Ihre persönliche Nachrichtenseite:

  1. Registrieren Sie sich auf NWZonline bzw. melden Sie sich an, wenn Sie schon einen Zugang haben.
  2. Unter jedem Artikel finden Sie ausgewählte Themen, denen Sie folgen können.
  3. Per Klick aktivieren Sie ein Thema, die Auswahl färbt sich blau. Sie können es jederzeit auch wieder per Klick deaktivieren.
  4. Nun finden Sie auf Ihrer persönlichen Übersichtsseite alle passenden Artikel zu Ihrer Auswahl.

Ihre Meinung über 

Hinweis: Unsere Kommentarfunktion nutzt das Plug-In „DISQUS“ vom Betreiber DISQUS Inc., 717 Market St., San Francisco, CA 94103, USA, die für die Verarbeitung der Kommentare verantwortlich sind. Wir greifen nur bei Nutzerbeschwerden über Verstöße der Netiquette in den Dialog ein, können aber keine personenbezogenen Informationen des Nutzers einsehen oder verarbeiten.