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NWZonline.de Nachrichten Politik Niedersachsen

Fregatte „Hessen“ kehrt heim

11.06.2013

Wilhelmshaven Doreen Hey hatte die letzten Nächte sehr schlecht geschlafen. Zu groß war die Aufregung für die Frau aus Langwedel. Denn gestern kehrte nach fünf Monaten Einsatz auf der Fregatte „Hessen“ endlich ihr Lebengefährte Reno Ahrens zurück. Als die Fregatte gegen 10 Uhr im Marinestützpunkt festmachte standen aber nicht nur Freunde und Verwandte von Reno Ahrens mit dem Aufdruck „Reno we love you“ auf ihren T-Shirts am Kai. Insgesamt bejubelten rund 350 Menschen die Rückkehr der mehr als 200-köpfigen Besatzung.

Auch die siebenjährige Linn konnte es kaum abwarten, ihren Papa endlich wieder für sich zu haben. Die Tochter des Kommandanten der „Hessen“, Fregattenkapitän Dirk Jacobus, hatte ein Bild zur Begrüßung gemalt und winkte dem Schiff schon von weitem zu. „Das ist jetzt Emotion pur“, sagte auch die Frau des Kommandanten, Sarah Jacobus.

Die Fregatte „Hessen“ hatte Wilhelmshaven im Januar verlassen, um an Übungen und Manövern teilzunehmen, und den ständigen maritimen Einsatzverband der Nato 1 (SNMG 1) zu unterstützen. Eine Besonderheit war, dass mit der „Hessen“ zum ersten Mal eine Fregatte der Klasse 124 das Flaggschiff des Nato-Verbandes stellte. Aus diesem Grund war auch der Verbandsführer Flottillenadmiral Georg von Maltzan samt Führungsstab mit an Bord. Den Soldaten gelang es diesmal mit Hilfe eines Sprachmittlers, Kontakt zu den heimischen Fischern im östlichen Mittelmeer aufzunehmen. „Eine echte Herausforderung und das alles auf Arabisch“, sagte Jacobus. Die Fischer konnten so über den Hintergrund der Operation aufgeklärt werden, die Verbandsteilnehmer erfuhren mehr über die Fischereiaktivitäten vor Ort. Der Schwerpunkt des Einsatzes lag auf der Teilnahme an der Antiterror-Operation „Active Endeavour“.

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