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NWZonline.de Nachrichten Politik Niedersachsen

Gabriel führt Landes-SPD in Wahlkampf

17.06.2013

Walsrode 99 Tage vor der Bundestagswahl hat die niedersächsische SPD ihren Bundesparteichef Sigmar Gabriel zum Spitzenkandidaten gewählt. Auf dem Landesparteitag in Walsrode stimmten 98,2 Prozent der Delegierten für Gabriel – lediglich einer votierte gegen ihn, zwei enthielten sich. Einen Gegenkandidaten hatte es nicht gegeben. Auch Gabriel selbst hatte nicht mit einer Überraschung gerechnet. Als das Ergebnis verkündet wurde, war der SPD-Chef bereits auf dem Weg zum nächsten Termin.

Für Gabriel ist es die erste Topplatzierung auf der Landesliste. Bei seiner ersten Kandidatur für eine Bundestagswahl im Jahr 2005 hatte er Platz fünf inne, vor vier Jahren musste er sich nach parteiinternen Streitigkeiten sogar nur mit Platz 24 zufriedengeben. 2009 hatte Gabriel jedoch 44,9 Prozent der Erststimmen in seinem Wahlkreis Salzgitter/Wolfenbüttel und damit das Direktmandat geholt.

Gabriel hatte die rund 175 anwesenden Parteifreunde, darunter auch Vertreter der Landesregierung um Ministerpräsident Stephan Weil (SPD), zum engagierten Wahlkampf aufgerufen. Zudem attackierte Gabriel die Arbeit der schwarz-gelben Bundesregierung. „Das war die größte Nichtregierungsorganisation, die das Land seit jeher erlebt hat“, sagte Gabriel. Merkel sei keine Bundeskanzlerin, sondern eine „professionelle Anschein-Erweckerin“.

Auf der Landesliste ist der SPD-Bezirk Weser-Ems gut vertreten. Dabei sind: Susanne Mittag (Wahlkreis 28: Delmenhorst/Wesermarsch/Oldenburg-Land) – Platz 4; Rainer Spierling (Wahlkreis 38: Osnabrück-Land) – Platz 7; Daniele De Ridder (Wahlkreis 31: Mittelems) – Platz 10; Markus Paschke (Wahlkreis 25: Unterems) – Platz 13; Dennis Rohde (Wahlkreis 27: Oldenburg/Ammerland) – Platz 15; Karin Evers-Meyer (Wahlkreis 26: Friesland/Wilhelmshaven/Wittmund) – Platz 18; Gabriele Gronenberg (Wahlkreis 32: Cloppenburg/Vechta) – Platz 22; Johann Saathoff (Wahlkreis 24: Aurich Emden) – Platz 23; Martin Schwanholz (Wahlkreis 39: Stadt Osnabrück) – Platz 28.

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