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NWZonline.de Nachrichten Politik Niedersachsen

Sparkasse, Stadt und Uni distanzieren sich

22.02.2019

Göttingen Der Streit um die Vergabe des diesjährigen Göttinger Friedenspreises an den Verein „Jüdische Stimme für gerechten Frieden in Nahost“ ist weiter eskaliert. Wegen Antisemitismus-Vorwürfen gegen den Preisträger wollen die Universität, die Stadt und die Sparkasse Göttingen die Verleihungsfeier nicht unterstützen. Die Feier könne nicht wie in den vergangenen Jahren in Räumen der Hochschule stattfinden, sagte ein Sprecher der Universität.

Die Uni begründete die Entscheidung mit der Kontroverse um den Preisträger, „bei der sich die Universität keiner der kontrovers geäußerten Meinungen anschließen kann“. Die grundsätzliche Unterstützung für den Göttinger Friedenspreis sei aber nicht betroffen.

Zuvor hatten der Zentralrat der Juden in Deutschland sowie FDP-Politiker den Verein als antisemitisch kritisiert. Er sei „ein aktiver Unterstützer von Veranstaltungen der gegen Israel gerichteten Boykottbewegung BDS (Boykott, Desinvestitionen und Sanktionen; Anm. d. Red.)“.

Die Stiftung Dr. Roland Röhl hält ungeachtet des Rückzugs von Stadt, Universität und Sparkasse an der Verleihung fest. „Unserer Jury sind bisher keine Vorwürfe bekanntgeworden, die nicht auch schon bei der Wahlentscheidung berücksichtigt wurden“, sagte der Stiftungsvorsitzende Hans-Jörg Röhl.

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