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NWZonline.de Nachrichten Politik Niedersachsen

Gutachten bescheinigt „extrem einseitiges Bild“

15.11.2016

Hannover /Hildesheim Das Gutachten kommt zu einem verheerenden Urteil: Das Seminar an der Hildesheimer Hochschule für angewandte Wissenschaft und Kunst (HAWK) über die „soziale Lage der Jugendlichen in Palästina“ entsprach in keiner Weise wissenschaftlichen Standards. Stattdessen wurde ein „extrem einseitiges Bild“ vermittelt, geprägt von Israel-Feindlichkeit und antisemitischen Klischees, schreibt das Berliner Zentrum für Antisemitismusforschung Niedersachsens Wissenschaftsministerin Gabriele Heinen-Kljajic (Grüne) ins Stammbuch. Diese wiederum gelobt am Montag Besserung an der HAWK. Es werde „Konsequenzen“ und ein „zeitnahes Konzept für Qualitätssicherung in der Lehre geben“, versichert die Wissenschaftsministerin.

Ende eines monatelangen Streits, der selbst internationale Medien beschäftigte. Hildesheim stand seit 2015 schon im Fokus mit dem Vorwurf von Israelfeindlichkeit und Antisemitismus. Nach dem Endes des Seminars trat die verantwortliche Dekanin zurück und Hochschulpräsidentin Christiane Dienel will ebenfalls gehen.

Die SPD-Wissenschaftsexpertin Silke Lesemann fordert, dass sich solche Verfehlungen wie in Hildesheim „nicht wiederholen“ dürften. Deshalb müsse mit allen Hochschulen „dringend über Qualitätskontrollen gesprochen werden“, verlangt auch der Grünen-Politiker Ottmar von Holtz. Der CDU-Experte Jörg Hillmer wirft Heinen-Kljajic vor, mit einer „zögerlichen Haltung dem Ansehen Niedersachsens geschadet“ zu haben. Erst unter „erheblichem Druck“, sei ein Umdenken erfolgt, kritisiert der CDU-Landtagsabgeordnete.

Gunars Reichenbachs Chefkorrespondent / Redaktion Hannover
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