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NWZonline.de Nachrichten Politik Niedersachsen

„CDU die wirkliche Gewinnerin“

10.12.2018

Hamburg /Oldenburg Die beiden Bewerber um das Amt des CDU-Vorsitzes haben auch nach dem Parteitag in Hamburg gleich viele Anhänger unter den Teilnehmern aus dem Nordwesten. Der Landesdatenschutz- und Medienbeauftragte Daniel Kaszanics, Oldenburg, kommentierte die Wahl so: „Ein gutes Ergebnis, jetzt kommt es darauf an, dass die Flügel wieder zusammenwachsen.“

Philipp Albrecht, stellvertretender Kreisvorsitzender der CDU Vechta (knapp 3000 CDU-Mitglieder): „Jetzt müssen wir die ostdeutschen Landesverbände bei den bevorstehenden Wahlen unterstützen. Die wirkliche Gewinnerin ist die Partei. Mit dem Ergebnis bin ich ganz zufrieden.“ Er freute sich auch über die Tischwahlkabinen, die ihre Feuertaufe bestanden hatten. Man mag über die zusammenfaltbaren Papptafel schmunzeln, eine Wahlkabine bei einem Parteitag in zu großer Entfernung aufgestellt, hätte eine Wahl anfechtbar gemacht, so die Befürchtung der Parteitagsstrategen. Auch Landesgeschäftsführer Josef Holtvogt, Garrel, war erleichtert über das Wahlergebnis: „Das Ergebnis hat mich gefreut. Annegret Kramp-Karrenbauer hat es mit ihrer Rede geschafft, sie hat das Wir-Gefühl der Partei angesprochen und damit die Delegierten überzeugt. Merz hat sich zu weltmännisch gegeben.“

Wissenschaftsminister Björn Thümler aus Berne sagte danach: „Wir haben einen aufwendigen Diskussionsprozess mit acht Regionalkonferenzen gehabt. Das hat neue Motivation in die Partei gebracht. Das gilt es fortzusetzen. Auf der neuen Vorsitzenden Annegret Kramp-Karrenbauer lastet ein großer Druck, dass sie das so zusammenbindet, dass eine inhaltliche Erneuerung der Partei stattfindet. Dass man mehr miteinander diskutiert, hat ja gezeigt, dass die Menschen Interesse haben. Wir haben jetzt die Verantwortung, das Ergebnis anzunehmen und zu gestalten. Die Aufgabe der Partei ist es, die Arbeit aufzunehmen und den Diskurs fortzuführen. Zuversichtlich stimmt, dass wir eine neue Diskussionskultur haben.“

Die Bundestagsabgeordnete Silvia Breher, Cloppenburg, hat Kramp-Karrenbauer unterstützt: „Es war eine gute Rede von Annegret Kramp-Karrenbauer. Das knappe Ergebnis ist keine Hypothek, sondern eine Chance für die Partei. Es zeigt auch, dass wir tolle Kandidaten haben. Annegret Kramp-Karrenbauer ist nicht Angela Merkel, sie hat andere Schwerpunkte. Ein unglaublicher Parteitag, der auch eine Motivation aus den acht Regionalkonferenzen erhalten hat. Dass über Themen gesprochen wird, die CDU muss wieder erkennbar sein.“

CDU-Niedersachsen-Vorstandsmitglied Ulf Thiele, Uplengen, bekannte sich zu Friedrich Merz: „Ich habe für Friedrich Merz gestimmt, beide, Kramp-Karrenbauer und Merz, waren wählbar. Es war keine leichte Entscheidung, die Reden waren nicht ausschlaggebend. Eher die Frage, welchen Kandidaten sie zu ihrem Generalsekretär machen wollen. Paul Ziemiak als Vertreter der des wertkonservativen Lagers – insofern ist es ein Brückenschlag über die Flügel hinweg.“

Die Ammerland-Delegierte, insgesamt fünf (MdB Stephan Albani, Helge Kahnert, Heidi Exner, Jörg Brunßen und Barbara Woltmann), waren zufrieden mit dem Ergebnis. Exner gab zu: „Ich war bis zuletzt unentschlossen, aber es ist eine gute Wahl. Kramp-Karrenbauer und Paul Ziemiak müssen jetzt liefern.“

Und auch Christel Bartelmei aus Bockhorn, Kreisvorsitzende in Friesland, war Unterstützerin von „AKK“: „Annegret Kramp-Karrenbauer ist meine Favoritin gewesen. Eine Mehrheit für sie deutete sich bei uns im Kreisverband vor den Regionalkonferenzen noch nicht an. Da gab es eine Mehrheit für Friedrich Merz, auf der Rückfahrt von der Regionalkonferenz in Bremen war es dann halbe-halbe.“

Hans Begerow Leitung / Politik/Region
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