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NWZonline.de Nachrichten Politik Niedersachsen

corona: Extra-Regel für Hotels an Weihnachten

28.11.2020

Hannover /Berlin In Niedersachsen sollen in der Corona-Pandemie Hotelübernachtungen für Weihnachtsbesuche möglich sein. Für Besuche bei Verwandten und auch engen Freunden zum Fest soll es möglich sein, sich im Hotel einzuquartieren, sagte Regierungssprecherin Anke Pörksen am Freitag in Hannover. Explizit geht die am Freitag fertiggestellte neue Corona-Verordnung des Landes darauf zwar nicht ein. Dort heißt es wie bislang, dass Übernachtungen zu touristischen Zwecken untersagt, allerdings „zu notwendigen Zwecken“ erlaubt seien.

Silvester noch unklar

Klar ist laut der Regierungssprecherin aber, dass der Besuch von Verwandten und engen Freunden zu Weihnachten in Niedersachsen nicht als eine touristische Übernachtung betrachtet wird. Allerdings ist noch nicht definiert, ob Hotelübernachtungen auch an Silvester erlaubt sind. „Ich gehe davon aus, dass diese Regelung dann auch an Silvester gilt“, sagte Pörksen.

Auch Berlin, Schleswig-Holstein, Hessen und Nordrhein-Westfalen ermöglichen Hotelübernachtungen bei Familienbesuchen – gegen den Wunsch von Kanzleramtschef Helge Braun (CDU). Wie Regierungssprecher Steffen Seibert am Freitag in Berlin betonte, sei es nicht Teil des Beschlusses von Bund und Ländern, solche Übernachtungen zu ermöglichen, weil familiär bedingte nur schwer von touristischen Reisen abzugrenzen seien. Die Bürger blieben weiterhin aufgerufen, touristische Reisen zu vermeiden. Abweichungen im Detail seien bei den Beschlüssen aber möglich.

Kontakte beschränkt

In der neuen Corona-Verordnung, die am 1. Dezember in Kraft tritt und über die am Tag zuvor noch der Landtag debattieren wird, setzt Niedersachsen die in den Beschlüssen gefassten Verschärfungen der Corona-Regeln und die für die Weihnachtszeit und bis Neujahr geplanten Lockerungen um. Unter anderem geht es um die Beschränkung der Kontakte drinnen und draußen auf fünf Personen aus zwei Haushalten, wobei Kinder unter 14 nicht mitzählen. Im Einzelhandel sind weniger Kunden in den Läden erlaubt. Außerdem wird die Maskenpflicht auf den Bereich vor den Geschäften und Parkplätze ausgedehnt.

Über Weihnachten bis Neujahr ermöglicht Niedersachsen gemäß der Bund-Länder-Einigung Kontakte von bis zu zehn Personen, unabhängig von der Familienzugehörigkeit, wobei Kinder unter 14 nicht berücksichtigt werden.

Verbot von Feuerwerk

Das Verbot von Böllern und Feuerwerk betrifft, wie im Bund-Länder-Beschluss formuliert, belebte öffentliche Straßen, Wege und Plätze sowie öffentlich zugängliche Flächen. Die neue niedersächsische Corona-Verordnung beauftragt die Landkreise und großen Städte, entsprechende Verbotszonen mit Allgemeinverfügungen einzurichten. Öffentlich veranstaltete Feuerwerke sind untersagt.

Gottesdienste im Freien

Obwohl Kirchen und Landesregierung konkrete Regelungen für Weihnachtsgottesdienste noch absprechen wollen, wurde bereits ergänzt, dass Gottesdienste nicht nur in Kirchen sondern auch in geeigneten Räumen und im Freien möglich wären.

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