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Aktualisiert vor 16 Minuten.

Corona-Fall in Staatskanzlei Hannover
Ministerpräsident Weil muss in Quarantäne

NWZonline.de Nachrichten Politik Niedersachsen

Corona-Pandemie: Ab Mittwoch keine Klausuren mehr

15.12.2020

Hannover An den Schulen sollen die Kontakte bis Weihnachten deutlich eingeschränkt werden. Die Präsenzpflicht zwischen Küste und Harz ist bereits seit Montag ausgesetzt. Eltern können ihre Kinder formlos per Telefon, Mail oder Papier vom Unterricht in der Schule abmelden. Sie wechseln ins Distanzlernen von zu Hause aus („Szenario B“).

Grüne sehen Desaster

Niedersachsens Kultusminister Grant Hendrik Tonne (SPD) erklärte, das Ergebnis der Bund-Länder-Beratungen vom Sonntag knüpfe an die für Niedersachsen in der Vorwoche vereinbarten Schulregeln an. Heftig Kritik kommt dagegen von der Opposition im Landtag, von Bildungs- und Schülerverbänden. Von einem „Desaster“ sprach Grünen-Fraktionsvorsitzende Julia Willie Hamburg gegenüber dieser Zeitung. Der freiwillige Wechsel biete den Eltern keine Sicherheit bei der Betreuung. „Andere Länder schließen die Schulen komplett“, sagte sie.

Der Vorsitzende des Landesschülerrats, Florian Reetz, betonte: „Es hätte schon vor Wochen flächendeckend das Szenario B verhängt werden müssen. Dass nun spontane, unausgereifte Lösungen angewandt werden müssen, hat die Landesregierung zu verantworten.“ Reetz zufolge müssten sich Eltern und Schüler darauf einstellen, dass auch im Januar kein Präsenzunterricht möglich sein werde.

Franz-Josef Meyer vom Verband Bildung und Erziehung (VBE) vermisst eine klare Strategie. „Die Schulen werden wieder einmal mit einem Berg an Problemen allein gelassen und versuchen, so gut es geht, mit der doppelten Belastung von Präsenz- und Distanzlernen zurechtzukommen“, so Meyer.

Klausuren gestrichen

Die Botschaft des Kultusministers: „Alle, die zu Hause bleiben können, sollen auch zu Hause bleiben und dort lernen.“ Für diejenigen, die keine anderweitige Betreuungsmöglichkeit haben, bleiben die Schulen geöffnet.

Auf Anfrage stellt das Kultusministerium zudem klar:  Ab Mittwoch werden alle Tests, Klassenarbeiten und Klausuren abgesagt. „Da gibt es keinen Spielraum“, so Ministeriumssprecher Sebastian Schumacher. Für Versetzungen oder Abschlüsse zwingend notwendige Arbeiten müssen verschoben werden.  Am Montag, 21. Dezember, und am Dienstag, 22. Dezember, ist unterrichtsfrei. „Für die Schülerinnen und Schüler sind quasi Ferien – mit dem Unterschied, dass je nach Bedarf ein Notbetreuungsangebot für die Schülerinnen und Schüler der Klassen 1 bis 6 durch die Schulen angeboten wird, soweit erforderlich.“  Auch in Krippen und Kitas sollen die Kontakte so weit wie möglich reduziert werden. Tonne bittet: Wer es einrichten kann, soll seine Kinder zu Hause betreuen.

Stefan Idel Redakteur / Landespolitischer Korrespondent
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