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NWZonline.de Nachrichten Politik Niedersachsen

Demonstrationen: Proteste gegen AfD-Parteitag

04.12.2017

Hannover Bei der Fortsetzung des AfD-Bundesparteitages in Hannover ist es am Sonntag nach heftigen Protesten am Vortag zunächst ruhig geblieben. Es sei zu keinen weiteren Störaktionen gekommen, teilte die Polizei mit. Dennoch waren Beamte weiter im Einsatz zur Sicherung des Veranstaltungsortes, des Kongresszentrums im Zooviertel. Auch Hotels, in denen sich AfD-Politiker einquartiert hatten, behielt die Polizei im Blick.

Am Samstag hatten sich etwa 6500 AfD-Gegner an Protesten beteiligt. Bei Auseinandersetzungen wurden mehrere Polizisten und Demonstranten verletzt. Die Polizei löste Blockaden auf. Eine Zentralkundgebung „Unser Hannover – bunt und solidarisch! – Protest gegen Rechtsextremismus und Rechtspopulismus“ mit Tausenden Teilnehmern am Samstagmittag im Stadtzentrum verlief aber friedlich. Wegen der Blockaden durch Hunderte Gegner hatte das AfD-Treffen am Samstagmorgen erst mit Verzögerung begonnen, nachdem die Polizei die Aktionen beendet hatte. Sechs Demonstranten kamen in Gewahrsam, vier wurden festgenommen.

Wie die Polizei mitteilte, wurde unter anderem ein Beamter von einem Flaschenwurf verletzt. Ein anderer wurde von einem Stein am Helm getroffen, blieb aber unverletzt. Ein Demonstrant, der sich mit einem anderen an einer Metallpyramide festgekettet hatte, brach sich nach Polizeiangaben das Bein. Der AfD-Bundestagsabgeordnete Kay Gottschalk sagte, er sei von Demonstranten an der Hand verletzt worden.

Die Organisatoren werteten den Protest als Erfolg. Die große Zahl der Teilnehmer sei ein Zeichen für alle Menschen, die den gesellschaftlichen Rechtsruck und die Hetze durch die AfD verurteilten, sagte der Sprecher der Kampagne „Nationalismus ist keine Alternative“, Jan Sperling.

Auch der Sprecher des Bündnisses „Unsere Alternative heißt Solidarität“, Torben Hansen, äußerte sich zufrieden: „Wir haben uns der AfD erfolgreich in den Weg gestellt. “

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