• Jobs
  • Immo
  • Auto
  • Kleinanzeigen
  • Trauer
  • Hochzeit
  • Guide
  • Shop
  • Tickets
  • Veranstaltungskalender
  • Fußball
  • Werben
  • Kontakt
  • Über uns
 
NWZonline.de Nachrichten Politik Niedersachsen

Energiewende In Niedersachsen: Minister Lies und Althusmann setzen auf Wasserstoff

28.11.2019

Hannover Der Landesverband Erneuerbare Energien (LEE) Niedersachsen/Bremen fordert die Politik auf, „es nicht bei Lippenbekenntnissen zu belassen, sondern endlich zu handeln.“ Sprecher Lars Günsel lobte am Mittwoch beim Branchentag in Hannover zwar, dass die beiden niedersächsischen Minister Olaf Lies (SPD/Umwelt) und Bernd Althusmann (CDU/Wirtschaft) sich in ihren Reden ausdrücklich hinter den Ausbau der Windenergie und die Förderung der Wasserstofftechnologie stellten. Nun müssten aber auch Taten folgen, fügte Günsel hinzu. Der LEE Niedersachsen/Bremen ist ein Verband der Erzeuger erneuerbarer Energien auf Landesebene und hatte zahlreiche Akteure aus Politik, Wirtschaft und Verbänden nach Hannover eingeladen.

„Unser Land verfügt über sehr gute Voraussetzungen für eine erfolgreiche Energiewende, die über 600 Anmeldungen für die Veranstaltung unterstreichen das“, betonte Wirtschaftsminister Althusmann. Eine hohe Produktion an Strom aus erneuerbaren Energien, die vorhandenen Energieinfrastrukturen und die Seehäfen: Niedersachsen habe „hervorragende Bedingungen für die Erzeugung und den Einsatz regenerativer Energien geschaffen“ und wolle künftig noch stärker wirtschaftlich von der Energiewende profitieren, sagte Althusmann. Das gelte insbesondere für regenerativen Wasserstoff, den laut Althusmann „global strategischen Energieträger der Zukunft“. Wichtig sei, dass der Bund jetzt die richtigen Rahmenbedingungen schaffe. Nur so könnten die Unternehmen trotz ehrgeiziger Klimaschutzziele und steigender Energiekosten international wettbewerbsfähig bleiben. Im Bereich Verkehr sei Niedersachsen schon gut unterwegs, etwa mit wasserstoffbetriebenen Nahverkehrszügen und ersten Fahrzeugen für Transport, Straßenreinigung und Abfallsammlung. In der Stahlerzeugung werde daran gearbeitet, mit Wasserstoff klimaneutral Stahl zu erzeugen. „Der Aufbau einer starken Wasserstoffwirtschaft ist eine große Chance für Niedersachsen“, hob Althusmann hervor.

Auch Umweltminister Lies aus Sande (Kreis Friesland) will Niedersachsen als „zentralen Standort der künftigen regenerativen Wasserstoffwirtschaft in Deutschland“ etablieren und damit der Branche der erneuerbaren Energien einen weiteren Schub geben. Der Ausbau von Wind- und Sonnenenergie kombiniert mit der Wasserstofftechnologie generiere zukunftsfähige Arbeitsplätze.

Lars Laue Korrespondent / Redaktion Hannover
Rufen Sie mich an:
0511/1612315
Meine Themen: Verpassen Sie keine für Sie wichtige Meldung mehr!

So erstellen Sie sich Ihre persönliche Nachrichtenseite:

  1. Registrieren Sie sich auf NWZonline bzw. melden Sie sich an, wenn Sie schon einen Zugang haben.
  2. Unter jedem Artikel finden Sie ausgewählte Themen, denen Sie folgen können.
  3. Per Klick aktivieren Sie ein Thema, die Auswahl färbt sich blau. Sie können es jederzeit auch wieder per Klick deaktivieren.
  4. Nun finden Sie auf Ihrer persönlichen Übersichtsseite alle passenden Artikel zu Ihrer Auswahl.

Ihre Meinung über 

Hinweis: Unsere Kommentarfunktion nutzt das Plug-In „DISQUS“ vom Betreiber DISQUS Inc., 717 Market St., San Francisco, CA 94103, USA, die für die Verarbeitung der Kommentare verantwortlich sind. Wir greifen nur bei Nutzerbeschwerden über Verstöße der Netiquette in den Dialog ein, können aber keine personenbezogenen Informationen des Nutzers einsehen oder verarbeiten.