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NWZonline.de Nachrichten Politik Niedersachsen

Björn Thümler plant Meeres-Zentrum

13.06.2018

Hannover /Im Nordwesten Niedersachsens Wissenschaftsminister Björn Thümler (CDU) plant ein großes „Forschungszentrum Meer, wo wir das Meereswasser ins Labor holen.“ „Das gibt es weltweit noch nicht. Wir brauchen aber reale Strukturen, an denen wir forschen können“, sagte Thümler der NWZ. Konzept und Anträge sollen „noch in dieser Legislaturperiode stehen.“ Als möglichen Standort nennt Thümler „Wilhelmshaven, die angrenzende Küste oder die Insel Spiekeroog, vor der eine intensive Meeresforschung betrieben wird.“ Die bereits bestehenden Forschungsstandorte Braunschweig und Hannover will der Minister nicht aufgeben. Es gehe nicht darum, „anderen Orten etwas abzuziehen“, sondern alle zu vernetzen.

„Aber wir müssen den nächsten Schritt weitergehen und uns der Küste zuwenden und nicht den Rücken – dorthin, wo die meisten Menschen in Europa wohnen“, erläutert er seine Visionen von den Herausforderungen der Zukunft. Denn schwindende Deichsicherheit und immer größere Probleme mit dem Küstenschutz seien „angesichts des Meeresanstiegs keine Utopie.“ Schon jetzt erreiche die Nordsee im Sommer 20 Grad Wassertemperatur. Deshalb gelte es, überlebenswichtige Fragen zu klären, so Thümler: „Wie hoch kann ich überhaupt noch Deiche bauen? Gibt es Alternativen? Werden wir ’schwarze’ Deiche wie in den Niederlanden errichten müssen, die keiner will?“ Von den Antworten hänge das Überleben an der Küste ab.

Gunars Reichenbachs
Chefkorrespondent
Redaktion Hannover
Tel:
0511/1612315

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