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NWZonline.de Nachrichten Politik Niedersachsen

Niedersachsens Landtag: Kampf um Grünen-Spitze

16.10.2018

Hannover /Jade Bei Niedersachsens Grünen kommt es zum Kampf um den Landesvorsitz: Am Sonntagabend bewarb sich Hans-Joachim Janßen aus Jade in der Wesermarsch um den männlichen Spitzenplatz im Führungsduo der Partei. Damit fordert der 57-jährige Angestellte in der Naturschutzbehörde des Landkreises Stefan Körner heraus. Der 41-jährige Sozialwissenschaftler aus Hannover ist seit Februar 2015 Parteichef, zunächst an der Seite von Meta Janssen-Kucz aus Leer, seit März mit der Osnabrückerin Anne Kura (34). Die Grünen wählen ihre Landesspitze bei einem Parteitag am 27. und 28. Oktober in Celle.

Erfahrener Politiker

Körner steht parteiintern vor allem aus dem Lager des früheren Agrarministers Christian Meyer in der Kritik. Meyer hatte Anfang September einen „Neuaufbruch“ der Partei gefordert, einen „erfahrenen Realo“ ins Spiel gebracht und erklärt, im Notfall selbst zu kandidieren. Den Kritikern ist der ruhige Körner zu blass und zu sehr auf urbane Wählerschichten konzentriert. Janßen ist ein erfahrener Politiker: Zweimal – von 2003 bis 2008 und von 2013 bis 2017 saß er im Landtag, außerdem war er Ratsmitglied in Varel und Jade sowie Mitglied im Kreistag Friesland.

Seit März ist er Sprecher der Landesarbeitsgemeinschaft Landwirtschaft der Landesgrünen. Vor allem die Themen des Ländlichen Raums wolle er nach vorn bringen. „Wir brauchen auch Angebote für die Probleme in den ländlichen Regionen“, sagt Janßen auch mit Blick auf die Landtagswahl in Bayern, wo die Grünen vor allem mit dem Thema Flächenfraß punkten konnten. Sowohl im Freistaat als auch in Baden-Württemberg konnte die Partei erfolgreich in ehemals unionsdominierten ländlichen Wahlkreisen wildern.

Janßen fordert Teamspiel

Den Bayern-Erfolg und die guten Umfragewerte der Grünen im Bund und anderen Ländern sieht Janßen auch als Ansporn für seine Kandidatur: „Wir Grünen sind im Aufbruch, und da macht es Freude, dabei zu sein“, sagt Janßen. Er habe richtig „Lust“ auf die Kandidatur. „Grüne Politik soll Freude machen. Sie muss mitreißen“, fordert er in seiner Bewerbung.

Als Attacke auf den Amtsinhaber will er diese aber nicht verstanden wissen. Mehrere Kandidaten seien vielmehr „gut für die innerparteiliche Demokratie.“ Und der Bundesvorstand mit Robert Habeck und Annalena Baerbock zeige, worauf es ankomme: „Gutes Teamspiel, klare Botschaften, konstruktive Zusammenarbeit und Leidenschaft.“ Körner nahm die Bewerbung gelassen auf. Er bleibe bei seiner Kandidatur, sagte er unserer Redaktion.

Klaus Wieschemeyer Korrespondent / Redaktion Hannover
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