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NWZonline.de Nachrichten Politik Niedersachsen

„Kampf gegen Armut forcieren“

20.02.2018

Hannover Die niedersächsische Landesarmutskonferenz hat mehr soziale Gerechtigkeit angemahnt und einen nachhaltigen Kampf gegen die Armut gefordert. Ein Auseinanderbrechen der Gesellschaft müsse verhindert werden, betonte Geschäftsführer Klaus-Dieter Gleitze am Montag in Hannover anlässlich des „Welttags der sozialen Gerechtigkeit“ am 20. Februar: „Wenn es uns nicht gelingt, wirtschaftliche und politische Alternativen zu entwickeln, die eine gerechte Gesellschaft für alle ohne Armut ermöglichen, verliert unsere Demokratie zunehmend an Legitimation.“ Nötig sei mehr Solidarität mit Armen, Arbeitslosen und Abgehängten sowie mit Flüchtlingen und benachteiligten Einheimischen, sagte Gleitze. „Wir brauchen Integrationsperspektiven für alle Menschen.“

In Niedersachsen war die Armutsgefährdungsquote den Angaben zufolge 2016 auf den Rekordwert von 16,0 Prozent angestiegen. Das betreffe landesweit etwa 1,25 Millionen Menschen. Die Armutsgefährdungsschwelle für einen Einpersonen-Haushalt lag bei 953 Euro – 60 Prozent des mittleren Einkommens. Die 1995 gegründete Landesarmutskonferenz ist ein Zusammenschluss von Verbänden, Gewerkschaften und Initiativen.

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