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NWZonline.de Nachrichten Politik Niedersachsen

Neuer Lehrstuhl Für Oldenburg: Niedersachsen will das Plattdeutsche stärker fördern

12.12.2019

Hannover Die niedersächsische Landesregierung will sich stärker für den Erhalt der „kleinen Sprachen“ Plattdeutsch und Saterfriesisch engagieren. Insbesondere in der Schule soll die Regionalsprache Niederdeutsch und die Minderheitensprache Saterfriesisch gefördert werden. Die Neuauflage eines entsprechenden Erlasses fördert die Einstellung von Lehrkräften sowie Sprachbegegnungen, die Aufnahme regionaler und regionalsprachlicher Bezüge in den Unterricht.

Plattdeutsch soll künftig als grundständiges studierbares Unterrichtsfach ausgewiesen werden, sagte Wissenschaftsminister Björn Thümler (CDU) unserer Redaktion. Das Ministerium hat dafür 350 000 Euro jährlich zur Verfügung gestellt. An der Universität Oldenburg wurde bereits ein erstes Grobkonzept dafür erstellt und eine Professur ausgeschrieben. Die Suche nach einem Lehrstuhlinhaber läuft derzeit.

Schon jetzt gibt es landesweit 90 Projektschulen für Plattdeutsch in Niedersachsen. Diese erhalten bis zu drei Schuljahre lang ein bis drei Unterrichtsstunden zur Einbindung der Regionalsprache in den Unterricht beziehungsweise in den Schulalltag.

Die Landesregierung kommt mit der Förderung nicht nur einem Entschließungsantrag des Landtags nach, der kurz vor der Wahl 2017 einen stärkeren Einsatz Niedersachsens gefordert hatte. Auch hat sich das Land mit der Europäischen Charta der Regional- oder Minderheitensprachen zu deren Schutz verpflichtet. Darüber hinaus sieht Kultusminister Grant Hendrik Tonne (SPD) auch schulische Vorteile. „Die Regionalsprachen und Dialekte erleben eine Renaissance in Niedersachsen und über unsere Landesgrenzen hinaus“, sagte Tonne unserer Redaktion. Zudem wirke sich Mehrsprachigkeit positiv auf das Lernen aus – und dies beziehe sich ausdrücklich auch auf das Niederdeutsche und Saterfriesische.

Klaus Wieschemeyer Korrespondent / Redaktion Hannover
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