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NWZonline.de Nachrichten Politik Niedersachsen

Medizin-Studiengang will hoch hinaus

26.01.2019

Hannover /Oldenburg /Groningen Der Anstieg der Medizin-Studienplätze von derzeit 40 auf 80 zum Wintersemester 2019/2020 ist bereits beschlossene Sache. Doch Professor Dr. Hans Gerd Nothwang, Dekan der Fakultät für Medizin und Gesundheitswissenschaften an der Uni Oldenburg, reicht das nicht. Er will mit seiner Fakultät weiter wachsen und stellt sich bis zum Wintersemester 2023/24 einen schrittweisen Anstieg der Medizin-Studienplätze auf dann jährlich 200 vor. Das hat Nothwang am Donnerstag beim Parlamentarischen Abend der Oldenburger Universitätsmedizin in Hannover vor Land- und Bundestagsabgeordneten aus dem Nordwesten sowie Oldenburgs Oberbürgermeister Jürgen Krogmann (SPD), Wesermarsch-Landrat Thomas Brückmann (parteilos), Wissenschaftsminister Björn Thümler (CDU/Berne) und Landtagspräsidentin Gabriele Andretta (SPD) deutlich gemacht.

Zur Erheiterung der rund 50 Gäste sah Nothwang durch die Anhebung der Studienplätze in Oldenburg sogar Vorteile für die Konkurrenz, bestehend aus der Medizinischen Hochschule Hannover (MHH) und der Universitätsmedizin Göttingen. „Es würde der MHH und auch Göttingen ermöglichen, sich ganz auf die umfangreichen Infrastrukturmaßnahmen zu fokussieren“, sagte der Dekan und fügte hinzu: „Gleichzeitig würde es der Landesregierung die Möglichkeit geben, das im Koalitionsvertrag festgehaltene Ziel von 200 neuen Studienplätzen in der Humanmedizin zu realisieren“, versuchte Nothwang, der Politik seinen Vorschlag schmackhaft zu machen.

An Lob für die im Jahr 2012 gestartete European Medical School (EMS), eine einzigartige Kooperation mit der niederländischen Universitätsmedizin Groningen, mangelte es jedenfalls nicht. Der Historiker und Minister Thümler sagte: „Damit schreiben wir europäische Geschichte.“ Landtagspräsidentin Andretta erinnerte an den umstrittenen Start der EMS, lobte die Entwicklung und machte die Zielrichtung für die Zukunft klar: „Mit aller Kraft voraus – voll Schiff auch gegen Orkan.“ Wenn es nach Dekan Noth­wang geht, könnten die Leinen wohl losgemacht werden, und auch Uni-Präsident Prof. Dr. Dr. Hans Michael Piper wäre mit im Boot, schließlich gebe es in Oldenburg „die coolste Universitätsmedizin – mindestens in Niedersachsen“.

Weiteren Rückenwind erhofft sich auch Dr. Alexander Friedrich, Professor für Medizinische Mikrobiologie an der Rijksuniversiteit Groningen: „Unsere Gesundheitssysteme sind so nah und doch so anders. Ich hoffe, dass wir noch viel voneinander lernen.“

Lars Laue Korrespondent / Redaktion Hannover
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