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Aktualisiert vor 15 Minuten.

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NWZonline.de Nachrichten Politik Niedersachsen

AfD immer tiefer im Chaos

20.12.2017

Hannover Niedersachsens Rechtspopulisten versinken immer tiefer im selbst angerichteten Chaos vor einem Landesparteitag Mitte Januar. Mittendrin: Landeschef Armin-Paul Hampel. In der AfD existierten in den letzten Tagen zeitweise sogar drei Einladungen zu einem Landesparteitag der Alternative für Deutschland.

 Einerseits lädt der Landesvorstand – ohne Zustimmung des Landesvorsitzenden Hampel – zur Mitgliederberatung am 13. und 14. Januar ins Stadtteilzentrum nach Hannover-Misburg. Der Beschluss fiel schon am 5. November im Landesvorstand mit zehn zu zwei Stimmen und trägt die Unterschriften der Spitzenleute Jörn König, Wilhelm von Gottberg und Oliver Westphal – alles frühere, enge Weggefährten Hampels, die sich enttäuscht vom diktatorischen Vorsitzenden abgewandt haben.

Die zweite Einladung zu einem Landesparteitag stammt von Hampel, der den Vorstandsbeschluss sofort für null und nichtig erklärte. Stattdessen lud der Ex-Journalist zum Basis-Treffen ins ferne Gieboldehausen im Eichsfeld. Pech nur: Der Vermieter des Veranstaltungssaals machte plötzlich einen Rückzieher. So stehen Hampel und seine Getreuen buchstäblich im Regen. Eine dritte Einladung droht durch den AfD-Bundesvorstand. Selbst der schillernden Führungsspitze ist das Treiben in Niedersachsen unter Hampel zu bunt.

Sollte die Bundesspitze den Landesableger als handlungsunfähig erklären, was laut Satzung geht, kann die AfD-Führung einen Landesparteitag einberufen und Neuwahlen ansetzen. Wahrscheinlicher Ort: Hannover-Misburg. Der Vorteil: Der neue Vorsitzende oder die neue Niedersachsen-Chefin brauchen nur eine einfache Mehrheit bei den Mitgliedern, um Hampel zu stürzen. Auf dem vom Landesvorstand einberufenen Parteitag wäre eine Zwei-Drittel-Mehrheit für das Ende von Hampel notwendig. Aber wer lädt nun am Ende ein? Oder landet das AfD-Chaos noch vor Gericht?

Die Vorsitzende der bisher äußerst disziplinierten AfD-Fraktion im Landtag, Dana Guth aus Herzberg bei Göttingen, reagiert auf das Tauziehen gelassen. „Ich bin jedenfalls fest überzeugt, dass ein Parteitag stattfindet“, sagte Guth im Gespräch mit dieser Zeitung.

Unklar sei nur, „ob durch eine Einladung des Landes- oder des Bundesvorstands“. In jedem Fall seien die AfD-Mitglieder „hochmotiviert und werden in großer Zahl erscheinen“, prognostizierte die Fraktionschefin.

AfD-Kreise geben im übrigen der Landtagsabgeordneten ausgesprochen gute Chancen, den umstrittenen Hampel als Landesvorsitzende abzulösen. Guth genießt viel Vertrauen bei der Basis.

Gunars Reichenbachs Chefkorrespondent / Redaktion Hannover
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