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NWZonline.de Nachrichten Politik Niedersachsen

Mehr Mittel im Kampf gegen Insektensterben nötig

08.08.2018

Hannover Niedersachsen fordert im Kampf gegen das Insektensterben mehr Mittel vom Bund. Außerdem sollten die konkreten Folgen künftig besser erfasst werden, heißt es in der Antwort der Landesregierung auf eine Anfrage der Grünen im Landtag. Derzeit werde versucht, die „immense Wissens- und Datenlücke“ mit einem neu konzipierten Monitoring zu schließen.

Bis Frühjahr 2019 soll danach ein bundesweiter Leitfaden für eine einheitliche Erfassung von Insekten erarbeitet werden. „Aber schon die heutige Erkenntnislage über den Insektenrückgang zwingt auch ohne abschließende Ursachenermittlung zum sofortigen Handeln“, betonte das Ministerium: „Verschiedene Studien in Deutschland zeigen teilweise dramatische Rückgänge in der Insektenbiomasse bis zu 80 Prozent.“

Die Landesregierung nehme das Phänomen „sehr ernst“. Vor allem Rückgang und Verschlechterung der Lebensräume für Insekten seien mögliche Ursachen. Insektizide seien auch für Bienen nicht harmlos. Wenn nötig, werde sich die Landesregierung für weitere Verbote einsetzen.

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