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NWZonline.de Nachrichten Politik Niedersachsen

Abgeordnete: E-Mobilität ist praktisch machbar

21.06.2018

Hannover Wie weit ist das Autoland Niedersachsen beim Umstieg auf moderne Mobilität? Während im Landtag darüber gestritten wird, machen drei Abgeordnete den E-Mobilitätstest: Es klappt.

Mit der E-Mobilität sei es wie in einer neuen Beziehung, berichtet Martin Bäumer. Seit acht Wochen hat der CDU-Abgeordnete aus Glandorf bei Osnabrück einen vollelektrischen Renault Zoe. Anfangs sei er „Feuer und Flamme“ gewesen. „Es ist ein tolles Gefühl, wenn man damit durch die Gegend fährt.“ Bei der Suche nach Ladestationen sei dann Ernüchterung eingetreten, und inzwischen normalisiere sich die Beziehung.

Am Mittwoch hat sich das Parlament per Aktueller Stunde mit der automobilen Zukunft des Landes beschäftigt. Als Sitz des Großarbeitgebers Volkswagen ist der Anteilseigner Niedersachsen vielfältig betroffen. Wirtschaftsminister Bernd Althusmann (CDU) ist wegen des Abgasskandals derzeit nicht besonders gut auf die Wolfsburger Autobauer zu sprechen: „Ich bin es leid, dass wir jeden Monat neue Meldungen über Software-Updates vermelden müssen“, sagt Althusmann und fordert, dass die Konzerne Schäden „stärker ausgleichen müssen als bisher“. Gleichwohl sei er angesichts der Anstrengungen VWs zuversichtlich, dass Niedersachsen „das Mobilitätsland“ werde.

Grüne und FDP sehen die Groko hingegen auf dem Weg in die automobile Sackgasse. Für eine Mobilitätswende müsse die Landespolitik mehr tun, als „Steigbügelhalter für ein niedersächsisches Unternehmen zu sein“, sagt der Grüne Detlev Schulz-Hendel. Der FDP-Abgeordnete Jörg Bode wirft der Landesregierung vor, „Niedersachsen in den Stau gestellt“ zu haben.

Während im Plenum debattiert wird, sind Abgeordnete stolz auf ihre E-Autos: Der Schaumburger SPD-Parlamentarier Karsten Becker und die Graslebener CDU-Frau Veronika Koch haben ihre VW-Golfs neben Bäumers Renault gestellt. Becker schwärmt von seinem Elektro-VW als „das Beste, das ich je gefahren habe“. Die Strecke Hannover-Schaumburg sei leicht zu machen, aufgeladen werde daheim in der Garage. Auch Veronika Koch ist mit ihrem Hybrid-Plug-In zufrieden. Probleme macht immer noch die Ladeinfrastruktur. Den E-Mobilen von Bäumer und Becker geht nach etwas mehr als 300 Kilometern der Saft aus. Doch vor dem Landtag soll erst im April 2019 eine Ladesäule installiert werden. Und was macht man bei langen Strecken quer durchs Land? Zug fahren, rät Bäumer.

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Klaus Wieschemeyer Korrespondent / Redaktion Hannover
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