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NWZonline.de Nachrichten Politik Niedersachsen

Soldaten bekämpfen Borkenkäfer im Harz

25.09.2019

Harzgerode /Hannover Die Bundeswehr hat ihren Einsatz gegen den Borkenkäfer im Harz begonnen. Seit Dienstagmorgen sind insgesamt 60 Soldaten auf sachsen-anhaltischer Seite in kommunalen Waldgebieten in Harzgerode und Wernigerode unterwegs, wie ein Sprecher des Landeskommandos sagte.

Sie sollen gemeinsam mit Forstexperten betroffene Fichten markieren und fällen. Zudem soll die Bundeswehr bereits umgefallene Bäume entrinden.

Niedersachsen schlug das Hilfsangebot der Bundesregierung aus und will die Plage aus eigener Kraft und mit forstwirtschaftlichen Lohnunternehmern eindämmen. Die Bekämpfung erfordere Sachkunde, die Soldaten nicht mitbrächten, hieß es vor wenigen Tagen aus dem Agrarministerium in Hannover. Sachsen-Anhalt entschied anders und nahm im August die Hilfe des Militärs an. Im landeseigenen Wald und im Nationalpark Harz will Sachsen-Anhalt hingegen auf die Hilfe der Soldaten verzichten. Der Landesforst habe Experten und schweres Gerät, das Kommunen und privaten Besitzern von oft nur wenigen Hektar Wald oft fehle, hatte Ministerpräsident Reiner Haseloff (CDU) das begründet.

Das Land muss für die Unterbringung und Verpflegung und auch den Einsatz der Soldaten aufkommen. Wie viel Geld das kostet, bezifferte bisher offiziell niemand.

Der Borkenkäfer konnte sich nach schweren Sturmschäden Anfang 2018 und anhaltender Trockenheit rasant ausbreiten. Der Harz ist besonders stark betroffen, weil dort viele reine Fichtenwälder wachsen.

Die Soldaten sollen bis Mitte Oktober in privaten und kommunalen Wäldern im Ostharz helfen, die Plage einzudämmen. Ab kommender Woche soll das Team auf 75 Soldatinnen und Soldaten aufgestockt werden. Am Ende könnten es bis zu 100 Einsatzkräfte sein.

Ziel aller Bemühungen von Forstwirten, Bundeswehr und Waldbesitzern ist es, möglichst viele befallene Bäume aus dem Wald zu holen. Gelingt das nicht, gibt es nächstes Frühjahr gleich die nächste Plage.

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