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NWZonline.de Nachrichten Politik Niedersachsen

Heftiger Streit um Wege aus Milchkrise

09.06.2016

Hannover „Milch macht müde Männer munter“, scherzt Landwirtschaftsminister Christian Meyer (Grüne) noch beim Hineingehen in den Landtag am Mittwoch. Doch die Abgeordneten brauchen gar nicht das weiße Lebenselixier. Sofort bricht ein heftiger Streit aus, wie den Bauern in der aktuellen Milchkrise geholfen werden kann.

Die FDP verhehlt nicht ihre Abneigung gegen staatliche Interventionen, zumal die von der Bundesregierung ausgerufene 100-Millionen-Hilfe allenfalls ein Tropfen auf dem heißen Stein sei. Landwirt Hermann Grupe: „Das sind 1400 Euro pro Betrieb, die gerade mit Milch 2500 Euro Defizit machen pro Monat.“ Der Liberale will lieber die kostenträchtige Düngeverordnung mit bis zu drei Milliarden Euro abschaffen.

Für die CDU liegt angesichts der Milchüberproduktion eine Lösung „allein auf europäischer Ebene“, so Frank Oesterhelweg. Zudem müsse die „Marktmacht der Erzeuger gestärkt werden“.

Minister Meyer sieht wie die SPD den „einzig richtigen Weg“ in einer „europaweiten Mengenregulierung“. Die Bundesregierung müsse in Brüssel „die Notbremse ziehen“, fordert Meyer die Berliner Große Koalition zum Handeln auf. Und dabei helfe „keine Tröpfchen-Infusion“.

Gunars Reichenbachs Chefkorrespondent / Redaktion Hannover
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