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NWZonline.de Nachrichten Politik Niedersachsen

Heidi Knake-Werner nimmt Abschied von Politik

16.10.2009

BERLIN /OLDENBURG /WILHELMSHAVEN Nach fast acht Jahren hat Berlins Senatorin für Integration, Arbeit und Soziales, Heidi Knake-Werner (Linke), am Donnerstag ihr Amt aufgegeben. Der Regierende Bürgermeister Klaus Wowereit (SPD) verabschiedete die Politikerin bei einer festlichen Veranstaltung im Roten Rathaus und überreichte ihr die Dankesurkunde. Die 66-Jährige, die dem rot-roten Senat seit Anfang 2002 angehörte, geht in den Ruhestand.

Ihre Wurzeln hat Heidi Knake-Werner allerdings nicht in Berlin. 1943 im polnischen Tomaschow geboren, wuchs sie in Wilhelmshaven auf. Nach dem Abitur 1964 studierte sie in Göttingen und setzte nach dem Diplom als Sozialwirtin ihre wissenschaftliche Karriere in Oldenburg (1969 bis 1987) und Bremen (1987 bis 2000) fort.

Oldenburgern dürfte Knake-Werner noch als Lokalpolitikerin bekannt sein. Bis 1981 war sie Mitglied der SPD. In der Hochzeit der Nachrüstungsdebatte wechselte die promovierte Sozialwissenschaftlerin zur DKP.

1989, im Jahr der friedlichen Revolution in der DDR, verließ Knake-Werner die eng an Ostberlin angelehnte DKP. Ihre neue politische Heimat wurde der SED-Nachfolger PDS mit Gregor Gysi an der Spitze. Gysi, der wie viele andere Spitzenpolitiker der Linken zur Verabschiedung der Senatorin gekommen war, hatte diese seinerzeit in den Berliner Senat geholt.

Die scheidende Senatorin räumte ein, dass ihr „der Einstieg in den Ausstieg“ nicht leicht falle. Eine Rückkehr in den Nordwesten schloss sie aber aus: „Ich bleibe eine überzeugte Berlinerin.“ Das hat viele gefreut. Vor allem ihren Mann. Harald Werner stammt aus Berlin.

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