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NWZonline.de Nachrichten Politik Niedersachsen

Corona-News Im Überblick: Das waren die wichtigsten Entwicklungen am Mittwoch

19.03.2020

Im Nordwesten Laufend erreichen uns neue Nachrichten zur Ausbreitung des Coronavirus. Da ist es gar nicht so einfach, den Überblick zu behalten. Damit Sie, liebe Leserinnen und Leser, auf dem Stand der Dinge bleiben, fasst unsere Redaktion nun jeden Abend die wichtigsten Nachrichten vom Tage für Sie zusammen.

Das sind die wichtigsten Nachrichten rund um das Corona-Virus vom Mittwoch:

• Bis zum 17. März sind dem Robert-Koch-Institut in Deutschland 8198 laborbestätigte COVID-19-Fälle bekannt geworden, das sind 1.042 Fälle mehr als am Vortag. In Niedersachsen gibt es bislang 740 laborbestätigte Covid-19-Fälle (+177 im Vergleich zu gestern).

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• Die größte Rückholaktion für Deutsche aus dem Ausland in der Geschichte der Bundesrepublik ist angelaufen. Am Nachmittag soll in München die erste von der Bundesregierung gecharterte Maschine mit Urlaubern landen, diein Tunesien gestrandet sind. Später folgen nach Angaben des Auswärtigen Amts zwei Maschinen aus Ägypten in München und drei aus Marokko in Frankfurt am Main. Morgen Abend soll der erste Flieger mit Touristen in der philippinischen Hauptstadt Manila starten.

• An den deutschen Grenzen sind innerhalb von zwei Tagen rund 21.000 Ausländer zurückgewiesen worden. Die Bundespolizei ist angewiesen an den Grenzen zu Österreich, Dänemark, Frankreich, Luxemburg und der Schweiz Kontrollen durchzuführen. Einreisen dürfen dort seither nur noch Deutsche, Ausländer mit Wohnsitz und Aufenthaltsberechtigung in der Bundesrepublik sowie Berufspendler und andere Menschen, die einen triftigen Reisegrund nachweisen können.

• Deutschland setzt nach einem Medienbericht die humanitäre Aufnahme von Flüchtlingen aus dem Ausland aus. Das sagt ein Sprecher des Bundesinnenministeriums im Gespräch mit den Zeitungen der Funke Mediengruppe. Das Ministerium habe „angesichts der Maßnahmen zur Eindämmung der Covid-19-Pandemie“ das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge (Bamf) angewiesen, das Resettlement-Verfahren mit der Türkei und die Resettlement-Verfahren des Bundes für Menschen in humanitären Notlagen „bis auf Weiteres auszusetzen“.

•   Der Präsident des Robert Koch-Instituts warnt vor einem Szenario mit zehn Millionen Infektionen bis in einigen Monaten in Deutschland. Dies könne eintreten, wenn die von der Bundesregierung angeordneten Maßnahmen nicht eingehalten würden, sagt Lothar Wieler. „Wir haben einen exponentiellen Verlauf der Epidemie.“ Wieler appelliert an die Menschen, ihre sozialen Kontakte zu reduzieren. Das Virus werde nur von Mensch zu Mensch übertragen.

Zudem dämpft das RKI Hoffnungen auf einen baldigen Impfstoff. „Ich persönlich schätze es als realistisch ein, dass es im Frühjahr 2021 sein wird“, so RKI-Präsident Lothar Wieler. Alles, was bürokratisch machbar sei, müsse getan werden. Klinische Testphasen aber könne man nicht verkürzen. „Wir müssen ein Sicherheitsprofil haben. Impfstoffe können ja Nebenwirkungen haben.“

•   Das Tübinger Institut für Tropenmedizin will das Medikament Chloroquin im Kampf gegen Corona-Erkrankungen testen. Wie Institutsdirektor Peter Kremsner mitteilt, soll in der kommenden Woche mit einer Studie an Menschen begonnen werden. Zuvor hatte der SWR berichtet. Laut Kremsner ist Chloroquin schon sehr lange als Mittel gegen Malaria auf dem Markt. Es wirke aber auch gegen viele Viren – auch gegen Sars-CoV-2, wie zumindest Versuche im Reagenzglas zeigten.

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•   In einer bislang beispiellosen Fernsehansprache hat Kanzlerin Angela Merkel angesichts der Corona-Pandemie an Vernunft und Disziplin der Bürger appelliert, um die Gefahr bewältigen zu können. Jeder und jede Einzelne müsse sich jetzt an die Regeln halten, betonte sie. „Es ist ernst. Nehmen Sie es auch ernst. Seit der Deutschen Einheit, nein, seit dem Zweiten Weltkrieg gab es keine Herausforderung an unser Land mehr, bei der es so sehr auf unser gemeinsames solidarisches Handeln ankommt.“

•   Der Präsident des Robert Koch-Instituts warnt vor einem Szenario mit zehn Millionen Infektionen bis in einigen Monaten in Deutschland. Dies könne eintreten, wenn die von der Bundesregierung angeordneten Maßnahmen nicht eingehalten würden, sagt Lothar Wieler. „Wir haben einen exponentiellen Verlauf der Epidemie.“ Wieler appelliert an die Menschen, ihre sozialen Kontakte zu reduzieren. Das Virus werde nur von Mensch zu Mensch übertragen.

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• Die gesetzlichen Krankenkassen haben versichert, alle Ausgaben zu übernehmen, die zur Bewältigung der Corona-Pandemie in Deutschland benötigt werden. „Wir achten darauf, dass Kliniken und Ärzte mit der erforderlichen Liquidität versorgt werden, damit sie leisten können, was medizinisch notwendig ist“, sagte die Vorsitzende des GKV-Spitzenverbandes, Doris Pfeiffer, dem „RedaktionsNetzwerk Deutschland“ (Mittwoch).

Die Kassen würden auch zusätzliche Kosten übernehmen, wenn zum Beispiel Ärzte oder Pfleger aus dem Ruhestand zurückkehren, um das medizinische Personal zu unterstützen. „Dass diese notwendigen zusätzlichen medizinischen und pflegerischen Leistungen finanziert werden, steht für uns außer Frage“, sagte Pfeiffer.

•   Die Bundespolizei hat am Frankfurter Flughafen bis zum späten Vormittag bereits 139 Fluggäste aus Nicht-EU-Ländern an der Einreise gehindert. Die Menschen kämen aus vielen verschiedenen Staaten wie den USA, Brasilien oder Thailand. Seit gestern Abend setzt die Bundespolizei das wegen der Coronakrise verhängte weitgehende Einreiseverbot für Nicht-EU-Bürger um. Es wurden bereits mehr als 5000 Menschen kontrolliert. Die EU will mit sofortiger Wirkung für 30 Tage ein Einreiseverbot durchsetzen, um die Virus-Ausbreitung zu bremsen.

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•  Amazon wird in den kommenden Wochen in seinen Logistikzentren vorrangig die Bestände von Medizin-Artikeln und unerlässlichen Haushaltsgütern aufstocken. Andere Waren werden vor den Amazon-Toren entsprechend länger warten müssen. Die Maßnahme gilt zunächst bis zum 5. April und soll die Verfügbarkeit der in der Coronavirus-Krise aktuell stark nachgefragten Artikel sicherstellen.

• Der diesjährige Eurovision Song Contest (ESC) in den Niederlanden ist abgesagt. Das teilt die Europäische Rundfunkunion in Genf mit. Grund ist die Unsicherheit für die Planungen durch das neuartige Coronavirus.

•  In Bayern wird der Beginn der Abiturprüfungen vom 30. April auf den 20. Mai 2020 verschoben. Das teilt das Kultusministerium am Mittwoch in München mit. „Trotz der Corona-Krise wollen wir faire Bedingungen für unsere Abiturientinnen und Abiturienten sicherstellen“, erklärt Kultusminister Michael Piazolo.

• China hat den zweiten Tag in Folge nur noch eine einzige Neuerkrankung in der Millionenmetropole Wuhan gemeldet, wo die weltweite Pandemie ihren Anfang genommen hatte. Wie aus veröffentlichten Zahlen der Pekinger Gesundheitskommission hervorgeht, gab es ansonsten landesweit zudem noch zwölf sogenannte „importierte Fälle“, also Erkrankungen, die bei Menschen auf der Einreise nach China nachgewiesen wurden.

•   EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen räumt ein, dass das Coronavirus auch von der Politik unterschätzt worden ist:“ Ich glaube, wir alle, die wir nicht die Experten sind, haben am Anfang das Coronavirus unterschätzt.“, sagte von der Leyen in der Sendung „Bild live“.

•  Der Paritätische Wohlfahrtsverband fordert angesichts der Coronakrise sofortige Finanzhilfen für gemeinnützige Einrichtungen und Anbieter sozialer Dienstleistungen. Es sei eine Welle von Insolvenzen im gemeinnützigen Sektor zu befürchten, wenn nicht frühzeitig staatliche Hilfen gewährt werden, warnte der Verband am Mittwoch in Berlin. Gemeinnützige Träger dürften anders als kommerzielle Anbieter kaum Risikorücklagen bilden.

•   UEFA-Präsident Aleksander Ceferin hat Zweifel daran, dass die Saison 2019/20 im europäischen Fußball abgeschlossen werden kann. „Für die Wettbewerbe ist es sicherlich das Beste“, sagte der 52-Jährige der Nachrichtenagentur AP. „Aber ist es möglich, wenn man auf den Kalender schaut, der extrem eng ist? Es ist schwer zu sagen.“

Die Europäische Fußball-Union hatte am Dienstag die EM 2020 in das nächste Jahr gelegt, um den Ligen in der Coronavirus-Krise mehr Zeit zu verschaffen, den ausgesetzten Spielbetrieb doch noch in dieser Saison wiederaufzunehmen.

Mehr zum Thema: Lesen Sie unseren Liveblog zum Coronavirus im Nordwesten

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