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NWZonline.de Nachrichten Politik Niedersachsen

Strandeintritt Im Wangerland Gekippt: So reagieren andere Gemeinden auf das Urteil

20.09.2017

Im Nordwesten „An der Nordseeküste wird generell von Tagesgästen mit wenigen Ausnahmen ein Strandeintritt verlangt“, betont Sonja Janßen, Geschäftsführerin des Tourismusverbands Nordsee. Die Kosten bewegten sich etwa im Rahmen von 1,50 Euro bis 3,50 Euro pro Person. „Das ist gängige Praxis.“

Daher blickten viele Gemeinden gespannt auf das Urteil zum Strandeintritt, das jetzt gefallen ist und deutlich machte: Die Eintrittsgebühren für zwei Nordseestrände im Wangerland sind laut Bundesverwaltungsgericht rechtswidrig.

Damit müssen nun auch andere Gemeinden prüfen, ob die von ihnen erhobenen Strandgebühren gegen das Recht verstoßen.

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Doch wer glaubt, demnächst kostenlos in Norddeich oder Dornum am Strand liegen zu dürfen, hat sich getäuscht. Besucher werden dort weiterhin zur Kasse gebeten. Es bleibt dabei: Auch in Zukunft müssen Strandbesucher im Landkreis Aurich Eintritt zahlen.

Der Dornumer Bürgermeister Michael Hook sagt. „Wir sind von dem Urteil nicht betroffen.“ Der Grund: Von dem etwa 16 Kilometer langen Strandabschnitt in der Gemeinde wird nur für etwa einen Kilometer Eintritt verlangt. Weil die Gemeinde durch Kioskbetriebe und kostenlose Duschen und Toiletten für die vom Gericht geforderte „erhöhte Badequalität“ sorgt, erfüllt Dornum einen sogenannten Ausnahmetatbestand, meint Hook.

Nicht ganz so sicher ist man sich bei der Stadt Norden. Der Besuch des Strandes in Norddeich ist bislang in der Sommersaison auf der gesamten Länge kostenpflichtig. Man werde zunächst die Urteilsbegründung abwarten, wie der kaufmännische Geschäftsführer der Stadtwerke, Thorsten Schlamann, sagt. Vorher werde am Strandeintritt nicht gerüttelt.

Dass der Strandeintritt ein einträgliches Geschäft für die Kommunen ist, zeigen Zahlen aus dem vergangenen Jahr. Rund 60 000 Euro verbuchte der Touristik-Betrieb der Gemeinde Dornum laut Bürgermeister Hook.

Die Gemeinde Wangerland darf jedenfalls nur noch für kleine Teile der Küste Eintritt verlangen: für solche, wo die Gemeinde besonderen Badegenuss schafft – etwa durch Restaurants, Kioske und Umkleidekabinen. An langen Abschnitten der beiden Strände gebe es solche Einrichtungen nicht, argumentierten die Leipziger Richter.

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Lars Laue Korrespondent / Redaktion Hannover
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