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NWZonline.de Nachrichten Politik Niedersachsen

Landesfeuerwehrschule: Jetzt 275 Flüchtlinge in Loy

01.10.2015

Loy Der Flüchtlingsstrom nach Deutschland reißt nicht ab. Täglich kommen 700 Migranten allein nach Niedersachsen. In der Notunterkunft in der Niedersächsischen Akademie für Brand- und Katastrophenschutz (früher Landesfeuerwehrschule) in Loy im Landkreis Ammerland werden mittlerweile 275 Menschen betreut und verpflegt.

Erst am Mittwochmorgen war ein Bus mit 56 Flüchtlingen aus Bayern kommend an der Feuerwehrschule angekommen. Stunden zuvor waren 31 Menschen mit dem Bus gebracht worden.

Mehr als 275 Migranten sollen es in der provisorischen Unterkunft nicht mehr werden. „Die Kapazitäten sind erschöpft. Und es sind auch keine weiteren Flüchtlinge angekündigt“, sagte Marco Mohrmann, Geschäftsführer des Landesverbands Oldenburg des Deutschen Roten Kreuzes, dem vom Innenministerium der Betreuungsauftrag für Loy erteilt wurde.

Hinzu kommt die Entscheidung, die Ministerpräsident Stepahn Weil und Innenminister Boris Pistorius (beide SPD) am Dienstagabend am Rande einer Kabinettssitzung in Brüssel getroffen haben: Die Niedersächsische Akademie für Brand- und Katastrophenschutz wird in zwei Wochen wieder für ihren eigentlichen Zweck zur Verfügung stehen.

„Die 275 Flüchtlinge in Loy werden dann auf andere Notunterkünfte oder in den Landesaufnahme-Behörden in Niedersachsen verteilt“, erklärte die Sprecherin des Innenministeriums, Nadine Bunzler.

Bei allem Verständnis für die prekäre Lage, die die kurzfristige Unterbringung von Flüchtlingen in der Feuerwehrschule in Loy (Gemeinde Rastede) notwendig gemacht hatte, war in Feuerwehrkreisen am Mittwoch deutliche Erleichterung darüber zu spüren, dass der Lehrbetrieb bald wieder aufgenommen werden kann. „Für uns als Feuerwehrleute ist das eine erfreuliche Nachricht“, sagte Regierungsbrandmeister Dieter Schnittjer, Vorsitzender des Oldenburgischen Feuerwehrverbandes, gegenüber der NWZ .

Der Oldenburgische Feuerwehrverband vertritt die Kreisfeuerwehrverbände Ammerland, Cloppenburg, Delmenhorst, Friesland, Vechta, Wesermarsch, Wilhelmshaven sowie die Stadt und den Landkreis Oldenburg. In Gesprächen müsse jetzt geklärt werden, wie die Schulungsausfälle aufgearbeitet werden und wann der Lehrbetrieb wieder voll aufgenommen werden könne. „Aber das bekommen wir hin“, zeigte Schnittjer sich zuversichtlich.

„Wir gehen jetzt dazu über, hier in Loy einen vernünftigen Regelbetrieb mit Schichtplänen aufzunehmen. Wir arbeiten auch an einem Plan, um den Flüchtlingen ein Betreuungsangebot bieten zu können“, erläuterte unterdessen Marco Mohrmann vom DRK das Prozedere für die kommenden Tage. Das DRK hatte am Mittwoch tagsüber vier Ärzte und 25 ehrenamtliche Kräfte im Einsatz, am Abend waren es dann 50.


Spezial unter   www.nwzonline.de/fluechtlingshilfe 
Norbert Wahn Redakteur / Politikredaktion
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Lars Laue Korrespondent / Redaktion Hannover
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