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NWZonline.de Nachrichten Politik Niedersachsen

Kirche soll Muslime beschäftigen

18.05.2016

Oldenburg Die Einrichtungen der Diakonie sollen sich nichtchristlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, insbesondere Muslimen, öffnen. Diese Anregung machte die Sozialexpertin und religionspolitische Sprecherin der SPD im Bundestag, Kerstin Griese, am Dienstagabend beim traditionellen „Abend der Begegnung“ im ehemaligen Landtag in Oldenburg.

Die Muslime und ihr Glaube gehörten zu Deutschland. Das kirchliche Arbeitsrecht sollte überdacht und weiter geöffnet werden, forderte die Politikerin. Bislang müssen alle Beschäftigte der Diakonie einer christlichen Kirche angehören. Außerdem sollte sich die Diakonie mit der Idee eines muslimischen Wohlfahrtsverbandes auseinandersetzen, „denn der Bedarf ist wahrnehmbar“, regte die Politikerin an.

Außerdem ermunterte Griese die Kirchen und die Diakonie, weiterhin als „Stimme der Bedrängten“ auf soziale Missstände aufmerksam zu machen. Bei allen sozialen Frage seien Kirche und Diakonie entscheidende Partner der Politik.

Bischof Jan Janssen unterstrich, der „Abend der Begegnung sei ein Dank an die Mitarbeitenden in den diakonischen Einrichtungen. Mit ihrem Dienst gestalte die Kirche „handfest Gesellschaft“. Der Bischof würdigte insbesondere das vielfältige Engagement in der Aufnahme und Integration von Flüchtlingen.

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