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NWZonline.de Nachrichten Politik Niedersachsen

Kreis hat Grapscher bereits abgeschoben

15.12.2016

Bad Zwischenahn Der Flüchtling, der im August auf der Bad Zwischenahner Woche zwei junge Frauen unsittlich berührt hat, ist vom Landkreis Ammerland abgeschoben worden. Die Abschiebung habe jedoch nichts mit den Vorfällen zu tun, sagte Landrat Jörg Bensberg auf NWZ -Nachfrage. Der damals 19-jährige Afghane sei im November vergangenen Jahres eingereist. Am 19. September dieses Jahres sei der gestellte Asylantrag abgelehnt worden, sagt Bensberg. Zunächst hatte der Landkreis den Mann zum Verlassen des Landes aufgefordert. Als er dieser Forderung nicht nachgekommen sei, habe man ihn am 30. November abgeschoben.

Hintergrund: Opfer fühlen sich von Staatsanwaltschaft verhöhnt

Der Flüchtling soll im August dieses Jahres auf der Bad Zwischenahner Woche zwei jungen Frauen von 19 und 21 Jahren in den Schritt gefasst haben. Die Staatsanwaltschaft Oldenburg stellte das Verfahren gegen den Mann ein. Der Griff zwischen die Beine der Frauen sei zum damaligen Zeitpunkt nicht strafbar gewesen. Für Empörung sorgte ein Satz aus dem Brief über die Einstellung des Verfahrens. Die Staatsanwaltschaft schrieb: „Es ist durchaus denkbar, dass der junge Mann Ihnen auf diese Weise sein Interesse an Ihnen mitteilen wollte.“

Auch Bonny & Claudia haben über das Thema sexuelle Belästigung Blogbeiträge verfasst:
Claudias #Aufschrei - oder: Was soll die ganze Antatsch-Scheiße!
Aufschrei statt eine Armlänge Abstand

Lesen Sie auch: Sexuelle Übergriffe im Nordwesten: Ist doch gar nichts passiert

Tobias Schwerdtfeger
Leitung
Regionalredaktion
Tel:
0441 9988 2050

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