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NWZonline.de Nachrichten Politik Niedersachsen

Fukushima-Brennstäbe sollen aus Lingen stammen

08.03.2019

Lingen /Emsland Die bei der Atomkatastrophe in Fukushima in den Reaktoren geschmolzenen Brennelemente stammten nach Angaben von Umweltschützern aus Niedersachsen. Der japanische AKW-Betreiber Tepco habe zu den Kunden der Brennelementefabrik in Lingen gehört, sagte der Landesvorsitzende des Bundes für Umwelt und Naturschutz (BUND), Heiner Baumgarten, am Donnerstag in Hannover.

Am 11. März 2011 hatte sich in Fukushima infolge eines Erdbebens und eines Tsunamis eines der schwersten Unglücke in der Geschichte der Atomkraftnutzung ereignet. In drei Reaktorblöcken kam es zu Kernschmelzen. „Immer noch befinden sich auf dem Gelände geschmolzene Brennstäbe mit extrem hoher Radioaktivität, 1,2 Millionen Kubikmeter kontaminiertes Grund- und Kühlwasser und 880 Tonnen radioaktiv verseuchte Erde und nuklearer Schrott“, sagte Baumgarten.

Lesen Sie auch: Nach Feuer in Brennelementefabrik in Lingen – Initiativen fordern Schließung

Er erinnerte zugleich daran, dass in Lingen ungeachtet des deutschen Atomausstiegs weiter atomare Brennstäbe produziert werden. Damit würden auch „Pannenreaktoren“ wie Tihange 2 und Doel in Belgien sowie das störanfällige AKW Cattenom an der deutsch-französischen Grenze versorgt. „Das muss ein Ende haben - und zwar umgehend“, verlangte Baumgarten. Die Bundesregierung müsse den Exportstopp und die Schließung der Atomfabrik verfügen.

An den Atomunfall in Fukushima erinnern Atomkraftgegner in diesen Tagen auch mit zahlreichen Kundgebungen und Mahnwachen. In Niedersachsen und Bremen gibt es am Wochenende und am Montag in rund 15 Orten Aktionen. Bundesweit sind etwa 75 Veranstaltungen angekündigt.

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