• Jobs
  • Immo
  • Auto
  • Kleinanzeigen
  • Trauer
  • Hochzeit
  • Guide
  • Shop
  • Tickets
  • nordbuzz
  • Fußball
  • Werben
  • Kontakt
 
Neuwahlen in Thüringen   im April 2021 – MP-Wahl im März
+++ Eilmeldung +++

Entscheidung In Erfurt
Neuwahlen in Thüringen im April 2021 – MP-Wahl im März

NWZonline.de Nachrichten Politik Niedersachsen

Lob und Unterstützung für Uni-Medizin

12.05.2012

HANNOVER Die geplanten Gremien für den Medizin-Studiengang in Oldenburg sollen erweitert werden. Nach einer Anhörung im Wissenschaftsausschuss des Landtags in Hannover – gehört wurden aus Oldenburg unter anderen Uni-Präsidentin Babette Simon, Gründungsdekan Eckhart Hahn, Senat und Personalrat – am Freitag gab es von allen Seiten positive Signale für eine Aufstockung des wissenschaftlichen Beirats der European Medical School (EMS) und für einen zusätzlichen Prodekan.

Die Wünsche wurden vor allem von den Gremien der Universität geäußert. Ziel der Anhörung war die Regelung der organisatorischen und personellen Rahmenbedingungen der EMS. Nach den Vorschlägen soll der Beirat, der den Senat berät, paritätisch besetzt werden und 13 Mitglieder umfassen. Der Beirat ist nötig, weil ein Fakultätsrat erst nach Aufnahme des Studienbetriebs im Herbst 2012 gewählt werden kann. Zudem soll es mindestens drei Prodekane geben, um die zahlreichen Aufgaben zu erledigen.

„Wir gehen von einer Änderung in diesen Punkten aus“, sagte der SPD-Abgeordnete Wolfgang Wulf (Oldenburg) dieser Zeitung. „Daran wird es nicht scheitern“, erklärte der CDU-Politiker Jörg Hillmer nach der Sitzung. Auch aus dem Wissenschaftsministerium wurde Bereitschaft signalisiert, den Entwurf zum Hochschulgesetz entsprechend nachzubessern. Offiziell hieß es nur, das Verfahren liege beim Landtag.

Wulf und Hillmer lobten die breite Zustimmung für die EMS bei der Anhörung. Ziel sei es, den Medizin-Studiengang zum Erfolg zu führen. Kritik kam von den Linken. Der Abgeordnete Victor Perli warnte vor einem „Schreddern“ der Mitbestimmung und forderte Nachbesserungen im Gesetz. Eine neue Fakultät könne man nicht von oben herab gründen.

Die European Medical School kann auf die Unterstützung der beiden anderen niedersächsischen Medizinstandorte Hannover und Göttingen setzen. „Die bisherigen Medizinstandorte werden alles tun, damit das Oldenburger Projekt ein Erfolg wird“, versprach Prof. Dieter Bitter-Suermann von der MHH. Und Dr. Martin Siess, Vorstand der Universitätsmedizin Göttingen, erklärte: „Wir begrüßen die dritte medizinische Fakultät in Niedersachsen.“

„Die Neugründung in Oldenburg ist ausgesprochen zu begrüßen. Ich sehe darin ein Mittel gegen den Ärztemangel. Ich bin nahezu begeistert von dem, wie es sich fortentwickelt hat. Wir sehen dem Projekt mit großer Freude entgegen“, betonte denn auch Dr. Martina Wenker, Präsidentin der Landes-Ärztekammer.

Marco Seng Redakteur / Reportage-Redaktion
Rufen Sie mich an:
0441 9988 2008
Norbert Wahn Redakteur / Politikredaktion
Rufen Sie mich an:
0441 9988 2097
Meine Themen: Verpassen Sie keine für Sie wichtige Meldung mehr!

So erstellen Sie sich Ihre persönliche Nachrichtenseite:

  1. Registrieren Sie sich auf NWZonline bzw. melden Sie sich an, wenn Sie schon einen Zugang haben.
  2. Unter jedem Artikel finden Sie ausgewählte Themen, denen Sie folgen können.
  3. Per Klick aktivieren Sie ein Thema, die Auswahl färbt sich blau. Sie können es jederzeit auch wieder per Klick deaktivieren.
  4. Nun finden Sie auf Ihrer persönlichen Übersichtsseite alle passenden Artikel zu Ihrer Auswahl.

Ihre Meinung über 

Hinweis: Unsere Kommentarfunktion nutzt das Plug-In „DISQUS“ vom Betreiber DISQUS Inc., 717 Market St., San Francisco, CA 94103, USA, die für die Verarbeitung der Kommentare verantwortlich sind. Wir greifen nur bei Nutzerbeschwerden über Verstöße der Netiquette in den Dialog ein, können aber keine personenbezogenen Informationen des Nutzers einsehen oder verarbeiten.