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NWZonline.de Nachrichten Politik Niedersachsen

Logistikzentrum gewinnt an Bedeutung

22.03.2013

Wilhelmshaven Das Logistikzentrum der Bundeswehr (LogZBw) und sein Kommandeur, Brigadegeneral Michael Vetter, sind echte Gewinner der Streitkräftereform: „Durch die Unterstellung aller Material-, Munitions- und Betriebsstoffdepots sowie der Prüforganisation unter unseren neuen Bereich ,Ortsfeste logistische Einrichtungen‘ sind wir nun an 84 Standorten in Deutschland, den Niederlanden und Luxemburg vertreten“, zählte der 50-Jährige auf. „Und mit nun 7200 hat sich die Zahl der Mitarbeiter glatt verfünffacht.“ Damit sei das Logistikzentrum auch in der neuen Bundeswehr nicht wegzudenken.

Anlässlich des elften Jahrestages der Aufstellung des LogZBw hatte Kommandeur Vetter am Donnerstag zu einer sicherheitspolitischen Informationsveranstaltung ins Marinemuseum eingeladen. Zahlreiche Gäste aus Politik, Verwaltung, Wirtschaft und Militär folgten der Einladung.

In diesem Jahr stehe für das Logistikzentrum das Ausland im Fokus, erläuterte Vetter den Gästen: Rund 300 Fahrzeuge und 130 Container wurden bereits durch die Fachleute aus Wilhelmshaven von Lübeck-Travemünde aus per Frachter in Richtung Türkei transportiert – zwei „Patriot“-Einheiten der Luftwaffe zum Schutz vor Angriffen aus Syrien.

Derzeit steht auch die deutsche Hilfe im afrikanischen Mali auf dem Programm der Logistiker: „Ich habe gerade erfahren, dass das von Leer gestartete Luftlande-Rettungszentrum heute gut dort angekommen ist“, sagte Michael Vetter.

Die größte logistische Herausforderung sei allerdings die Rückführung des Materials und der Fahrzeuge von Afghanistan nach Deutschland. Bis Ende 2014 soll dieses Vorhaben abgeschlossen sein. „Insgesamt würde sämtliches Material der Bundeswehr in Afghanistan rund 6000 Standardcontainer füllen“, so der Kommandeur. „Davon werden wir tatsächlich etwa 4800 Standardcontainer zurücktransportieren.“ Straßen- oder Bahntransporte werden nur zu einem sehr kleinen Teil infrage kommen. Man habe sich deshalb für eine intelligente Kopplung von Lufttransport und Seeweg zurück nach Deutschland entschieden.

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