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NWZonline.de Nachrichten Politik Niedersachsen

Lucke Spitzenkandidat der AfD

02.05.2013

Lüneburg /Hannover Die Alternative für Deutschland (AfD) will jetzt auch in Niedersachsen durchstarten. Die Anti-Euro-Partei gründete am Mittwoch in Lüneburg einen Landesverband. Erster Landesvorsitzender ist der 56 Jahre alte Diplom-Volkswirt Ulrich Abramowski aus Tostedt. Er setzte sich mit 70 Prozent der Stimmen gegen drei andere Kandidaten durch. Zum Spitzenkandidaten des Landesverbandes für die Bundestagswahl wurde der Wirtschaftsprofessor Bernd Lucke einstimmig gewählt.

In einem Hörsaal der Lüneburger Universität hatten sich nach Parteiangaben am Mittwochmorgen 206 Delegierte, 30 Gäste und vier Journalisten eingefunden. Nach längerer Diskussion über die Satzung standen die Wahlen im Mittelpunkt. Dabei verpasste der Oldenburger Christian Liesecke nur knapp den angestrebten Einzug in den Landesvorstand. Das schaffte dafür Holger Faustmann (Moormerland) als Landesvize.

Fast alle Redner forderten ein Ende der Währungsunion oder zumindest den Rauswurf der südeuropäischen Länder. „Wir wollen keinen Austritt Deutschlands, sondern eine geordnete Auflösung der Euro-Zone“, sagte Lucke. Abramowski und Lucke wiesen Vorwürfe zurück, die AfD sei rechtspopulistisch. Nach ihrer Ansicht hat die Partei gute Chancen, in den Bundestag einzuziehen. Einige Delegierten drohten wegen des Streits um Satzungsfragen mit der Anfechtung des Parteitags. Ein vom Parteiausschluss bedrohtes Mitglied wurde nicht in den Saal gelassen. Ein Kandidat nannte die Bundesregierung „Verbrechersyndikat“.

Marco Seng
Redakteur
Reportage-Redaktion
Tel:
0441 9988 2008

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