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NWZonline.de Nachrichten Politik Niedersachsen

Weniger Stickstoffdioxid Besonders In Oldenburg: Niedersächsische Luft während Pandemie weniger belastet

13.07.2020

Hannover Die Belastung der Luft mit Abgasen ist in Niedersachsen während der Corona-Krise deutlich zurückgegangen. Wie aus Daten des Umweltministeriums hervorgeht, lag der Monatswert für Stickstoffdioxid in der Luft im Juni an allen sieben Verkehrsmessstationen des Landes unter dem Wert, der ein Jahr zuvor ermittelt worden war. Besonders deutlich ging die Belastung in Oldenburg zurück: von 46,1 auf 27,2 Mikrogramm pro Kubikmeter. Den niedrigsten Wert erreichte Braunschweig mit 19,8 Mikrogramm pro Kubikmeter. Bei den Angaben handelt es sich um vorläufige Daten.

Rückgang seit April in Hannover und Braunschweig

Bereits Ende April war dieser Trend erkennbar. Das Gewerbeaufsichtsamt Hildesheim hatte die Entwicklung damals „im Wesentlichen auf den Rückgang der Verkehrsmengen seit Inkrafttreten der coronabedingten Ausgangsbeschränkungen“ zurückgeführt. Während der Rückgang sich in Braunschweig, Göttingen, Hannover und Hildesheim seither fortsetzte, liegen die Juni-Werte für Oldenburg, Osnabrück und Wolfsburg über denen vom April. Dem Umweltministerium zufolge haben auch meteorologische Effekte wie die Windrichtung Einfluss auf die Messergebnisse.

Auch während der Pandemie wurden an manchen Messstationen allerdings an einigen Tagen sehr hohe Stickstoffdioxid-Werte festgestellt. In Hannover etwa lagen sie am Abend des 8. April bei mehr als 110 Mikrogramm pro Kubikmeter.

FDP fordert Untersuchungen der Messschwankungen

Nach Ansicht der FDP sollten diese Schwankungen bei den Messungen genauer überprüft werden. „Die Messsysteme haben offensichtlich technische Schwächen“, ist sich der Verkehrspolitiker Jörg Bode sicher. „Auch, wenn die Werte jetzt deutlich unter den Risikowerten liegen, muss man den auffälligen Ergebnissen auf den Grund gehen. Andernfalls droht ein völlig falsches Bild über die Luftqualität.“

Niedersachsen ist mit dem Trend zur besseren Luftqualität jedoch keine Ausnahme: Auch bundesweit wurde die Luft in der Corona-Krise sauberer, heißt es vom Umweltbundesamt (UBA). „Dass weniger Verkehr zu besserer Luft und auch weniger Lärm führt und sich damit die Lebensqualität in unseren Städten erhöht, hat uns die Corona-Krise vor Augen geführt“, sagte UBA-Präsident Dirk Messner im Juni. „Diese positive Erkenntnis sollten wir unbedingt als weiteren Anlass für eine langfristige Verkehrswende aus dieser Krise mitnehmen.“

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