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NWZonline.de Nachrichten Politik Niedersachsen

Brand In Meppen: Schießübungen am Moor in der Kritik

19.09.2018

Meppen Der seit zwei Wochen dauernde Moorbrand auf dem Gelände der Wehrtechnischen Dienststelle bei Meppen beschäftigt jetzt auch die Bundesregierung. Die Grünen-Bundestagsabgeordnete Filiz Polat fordert von Verteidigungsministerin Ursula von der Leyen Auskunft über die Schießübungen, die den Brand verursacht haben. „Vor dem Hintergrund der monatelangen Trockenheit und Hitze halte ich die Schießübungen der Bundeswehr bei Meppen für äußerst fahrlässig“, sagte Polat der „Neuen Osnabrücker Zeitung“ (Dienstagsausgabe). Sie verlangt „Auskunft von der Bundesregierung, wie sie diese Schießübungen, die zum Brand führten, bewertet“ und schickte eine entsprechende schriftliche Anfrage an die Bundesregierung.

Auch die niedersächsische Grünen-Fraktion hat am Montag eine Unterrichtung zum Feuerwehreinsatz und den Moorbränden auf dem Testgelände im Innenausschuss des Landtags beantragt. „Dass die Bundeswehr nach diesem Hitzesommer in ausgetrockneten Mooren Schießübungen mit Luft-Boden-Raketen durchführt, ist absolut unverantwortlich“, sagte der Grünen-Abgeordnete Christian Meyer. „Während die Bevölkerung zurecht aufgerufen wird, in Wäldern und Mooren kein Feuer zu machen oder Zigaretten achtlos wegzuwerfen, löst die Bundeswehr mit Waffentests großflächige Moorbrände aus, die noch Monate weitergehen können.“

Menschen kamen bislang nicht zu Schaden, Naturschützer beklagen aber Klimaschäden durch CO2, das durch den Brand freigesetzt wird. Nach Angaben des Bundeswehrsprechers hatte auch 2010 ein Feuer bereits rund sechs Wochen gebrannt, ehe es gelöscht werden konnte.

Lesen Sie mehr zum Moorbrand in Meppen unter www.NWZonline.de/moorbrand-meppen

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