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NWZonline.de Nachrichten Politik Niedersachsen

Wahlkampf-Show: Merkel macht in Vechta Stimmung für Europa

11.05.2014

Vechta Vor gut 3000 Zuhörern hat Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) am Sonnabend im Vechtaer Rasta Dome eine Lanze für Europa und für die Europawahl gebrochen. Merkel erinnerte daran das Europa seinen Bürgern seit Jahrzehnten ein Leben in Sicherheit und Frieden ermögliche. Damit das auch weiterhin so bleibe, bat sie um eine Beteiligung an der Wahl zum europäischen Parlament - und um eine Stimmabgabe für die CDU und ihren Spitzenkandidaten David McAllister.

Merkel (CDU) rief vor dem Hintergrund der Ukraine-Krise zu verstärkten diplomatischen Anstrengungen aufgerufen. Die Spannungen in der Region müssten durch Gespräche gelöst werden, forderte Merkel. „Militärische Auseinandersetzungen scheiden aus, das habe ich von Anfang an gesagt“, sagte Merkel vor mehr als 3000 Zuhörern. Es gehe eigentlich nur darum, dass die Ukrainer in ihrem Land frei entscheiden könnten, wie sie in Zukunft ihr Leben gestalten wollten.

In der traditionell starken CDU-Hochburg wurde Merkel immer wieder von Beifall zahlreicher Anhänger unterbrochen. Als Lehre aus dem Ersten und Zweiten Weltkrieg sieht die Kanzlerin bei Krisen in Europa nur friedliche Lösungen als Option. Dies habe auch der Kalte Krieg zwischen Ost und West gezeigt, der vor 25 Jahren mit dem Fall der Berliner Mauer und dem Ende des Eisernen Vorhangs beendet worden sei. „Manchmal braucht man in der Geschichte einen langen Atem“, sagte Merkel.

Der Frieden in Europa beruhe aber auch auf territorialer Integrität, auf der Anerkennung der Grenzen, mahnte die Kanzlerin. Nun sei die Krim von Russland annektiert worden: „Jetzt dürfen wir nicht einfach zur Tagesordnung übergehen und sagen: Ist nicht so schlimm, vergessen wir mal.“

CDU-Spitzenkandidat David McAllister warnte in Vechta vor populistischen Strömungen in Europa. Die Abgeordneten im EU-Parlament dürften keinen bürokratischen Kleinkrieg anzetteln, sondern müssten konkrete Verbesserungen für die Menschen erreichen, sagte der frühere niedersächsische Ministerpräsident.

Christoph Floren Cloppenburg / Redaktion Münsterland
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