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NWZonline.de Nachrichten Politik Niedersachsen

Militärflugverkehr in Upjever bald vorbei

31.05.2013

Upjever Ab 30. September werden auf dem Fliegerhorst Upjever (Friesland) keine militärischen Flugzeuge mehr starten und landen. Die Luftwaffe hat angekündigt, dass der Militär-Flugplatz entwidmet werden soll. Es bestehe kein Bedarf mehr an diesem Flugplatz.

Das Entwidmungsverfahren, das Ende September eingeleitet werden soll, sei eine logische Konsequenz aus der Bundeswehr-Strukturreform, sagte Oberst Hans Peter Dorfmüller, Kommandeur des in Upjever stationierten Objektschutzregiments der Luftwaffe „Friesland“. 2014 wird die Flughafenwerft geschlossen. Bis dahin werden dort von der Luftwaffeninstandhaltungsgruppe 21 noch die letzten Phantoms abgewrackt.

Mit der Entwidmung des Flugplatzes fallen Sperrbereiche und bauliche Auflagen weg, das erleichtert Dorfmüller zufolge den Aufbau des Objektschutzregiments: In den nächsten Jahren wird das Regiment von bisher 1650 auf 2050 Posten wachsen, dazu sind Baumaßnahmen erforderlich.

Auch die Stadt Schortens, auf deren Gebiet der Fliegerhorst größtenteils liegt, profitiert davon, denn der Wegfall der Auflagen macht den Weg für neue Baugebiete frei.

Der Fliegerhorst Upjever wurde ab 1935 von den Nationalsozialisten gebaut. Das Jeverland galt als strategisch wichtig für die Luftverteidigung. Im Frühjahr 1936 landeten bereits die ersten Doppeldecker-Jagdflugzeuge vom Typ Hein­kel He 51 der 2. Küstenjagdgruppe 136 aus Kiel-Holtenau in Upjever.

Nach dem Krieg wurde der Fliegerhorst ab 1961 von der Bundesluftwaffe genutzt. Ein bedeutendes Datum für den Fliegerhorst war am 26. August 1983 die Indienststellung des Jagdbombergeschwaders 38.

Seit Auflösung des Geschwaders 2005 wird der Standort vom Objektschutzregiment der Luftwaffe „Friesland“ genutzt.

Melanie Hanz Agentur Hanz / Redaktion Jever
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