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NWZonline.de Nachrichten Politik Niedersachsen

Ministerin verteidigt Ende von Genprojekt

14.03.2013

Hannover /Oldenburg Schüler und Lehrer protestieren unter anderem auf der sozialen Plattform Facebook gegen das Aus von HannoverGEN. Sie sind ärgerlich, dass ihnen ein kritischer Umgang mit der Gentechnik abgesprochen wird. Hintergrund für die Proteste ist die Entscheidung der rot-grünen niedersächsischen Landesregierung, die ein Schülerprojekt zur Genforschung beenden will. Wissenschaftler der Universität Oldenburg hatten das Projekt didaktisch betreut.

Die niedersächsische Wissenschaftsministerin Gabriele Heinen-Kljajic verteidigt das Förderende. „Grüne sind alles andere als forschungsfeindlich“, sagte die Grünen-Politikerin. Es gehe nicht darum, die Labore in den Schulen dicht zu machen.

„Der Unterricht muss frei von jedem Anschein von Lobbyismus bleiben“, sagte Agrarminister Christian Meyer (Grüne) am Mittwoch im Landtag. Das 2008 an vier Schulen in der Region Hannover gestartete Projekt sei von der Gen-Lobby initiiert worden. Es sei von Anfang an darum gegangen, Werbung für die Gentechnik zu machen.

CDU und FDP warfen Rot/Grün eine ideologiegesteuerte Politik vor. Nach der fünfjährigen Modellphase wäre das Projekt auch unter der alten Landesregierung zum Ende des Schuljahres ausgelaufen, für Schwarz/Gelb wäre eine Ausweitung denkbar gewesen. „Die Absetzung ist eine Beleidigung der engagierten Lehrer und Schüler“, sagte der CDU-Abgeordnete Jörg Hillmer.

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