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NWZonline.de Nachrichten Politik Niedersachsen

Ministerin warnt Lehrer vor Protest

04.12.2013

Hannover Der Konflikt zwischen den Gymnasiallehrern und der niedersächsischen Landesregierung weitet sich aus. Nach Hinweisen auf Postkartenaktionen in Klassenzimmern warnte Kultusministerin Frauke Heiligenstadt (SPD) die protestierenden Lehrer. „Sie dürfen ihre eigenen berufsständischen Interessen nicht in den Unterricht einbringen“, sagte die Ministerin der „Neuen Presse“ in Hannover.

Sie habe vereinzelt Hinweise bekommen, dass Lehrkräfte im Unterricht Postkartenaktionen durchgeführt hätten. „Das ist nicht in Ordnung“, kritisierte Heiligenstadt.

Vergangene Woche hatten Tausende Schüler gegen die geplante Mehrarbeit für Gymnasiallehrer demonstriert. An zahlreichen Schulen in Niedersachsen – auch im Nordwesten – strichen Lehrer aus Protest freiwillige Veranstaltungen wie Klassenfahrten. Ein Streikrecht haben sie als Beamte nicht. Die rot-grüne Koalition will die Unterrichtsverpflichtung an Gymnasien um eine Stunde erhöhen und eine zugesagte Altersermäßigung aussetzen.

Die Lehrerorganisation Philologenverband hat unterdessen eine Kampagne gegen die Pläne der Landesregierung gestartet. Offenbar um eine möglichst starke Präsenz in den regionalen Medien zu bekommen, schickte sie gleichlautende Protestnoten an die Redaktionen – mit unterschiedlichen Urhebern. „Jetzt reicht’s, das Maß ist voll“, schimpft etwa der Lehrer Torben Koopmann aus Friesoythe. „Mit der Ausbeutung muss jetzt Schluss sein.“ Wortgleich äußern sich unter anderem Thorsten Rottmann aus Jever, Silvia Hardinghaus aus Wildeshausen, Theo Glasmeyer aus Bad Zwischenahn sowie Henning Kratsch und Rico Möller aus Westerstede.

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