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NWZonline.de Nachrichten Politik Niedersachsen

Universität: Nein zu menschenverachtenden Ideologien

27.04.2017

Oldenburg Was sind die Ursachen, warum sich vor allem Jugendliche auf menschenverachtende Ideologien einlassen? Diese Frage stellte Chemikerin und Mitinititorin Prof. Dr. Katharina Al-Shamery am Dienstagabend zu Beginn der neuen Veranstaltungsreihe „Terrorismus. Bedingungen, Diskurse und die Frage der Vorsorge“ der Universität Oldenburg den anwesenden Studenten und Gästen.

Über insgesamt vier Semester hinweg wird sich diese neue Veranstaltungsreihe erstrecken, in der sich international renommierter Experten in öffentlichen Vorträgen mit der Thematik befassen werden. Zum Auftakt waren die jordanische Senatorin und ehemalige Sozialministerin Hala Bsaisa Lattouf und die nigerianische Rechtsanwältin und Frauenrechtlerin Dr. h.c. Hauwa Ibrahim als Referentinnen im Bibliotheksaal am Uhlhornsweg zu Gast.

Sie sprach unter anderem über die Situation geflüchteter Menschen in Jordanien. „Rund 2,5 Millionen Syrer haben Jordanien seit 2011 durchlaufen. Heute beherbergt Jordanien 1,4 Millionen Syrer. Jeder fünfte in Jordanien lebende Mensch ist ein Flüchtling“, sagte Lattouf und das bei rund sechs Millionen Einwohnern. Darunter sind auch Flüchtlinge aus Palästina, Ägypten, dem Irak, Jemen oder Libyen. Zudem ist Jordanien ein ressourcenarmes Entwicklungsland; das Pro-Kopf-Einkommen beträgt nur ein Viertel des deutschen. Dennoch hätte Jordanien neue Standards im Umgang mit Geflüchteten gesetzt, so die Senatorin. Außerdem nehme ihr Land eine wichtige Rolle im Kampf gegen den Terrorismus ein.

Die Ehrendoktorin der Uni Oldenburg und EU-Menschrechtspreisträgerin Hauwa Ibrahim berichtete anschaulich über ihre Erlebnisse mit der Terrorgruppe Boko Haram. 2014 war sie selbst vor Ort, als 210 Mädchen aus den Fängen der Gruppe befreit wurden.

Niklas Benter Redakteur / Sportredaktion
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